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	<title>Kommentare zu: Westerwelle und Nietzsches Herrenmoral</title>
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	<description>Es gibt Gedanken, die sind klüger als die Leute, die sie haben.</description>
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		<title>Von: Addliss</title>
		<link>http://addliss.net/westerwelle-und-nietzsches-herrenmoral/2010/02/15/comment-page-1#comment-471</link>
		<dc:creator>Addliss</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 10:49:42 +0000</pubDate>
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		<description>OK, you got a point. In diesem Punkt ist der Artikel wirklich schwach, Zahlen vergleichen kann meine Oma auch.

Zweitens gebe ich dir Recht, dass es keine ethische Letztbegr&#252;ndung f&#252;r Besitz oder Eigentum gibt.Letztbegr&#252;ndungen gibt es m.E. in diesen Fragen so oder so nicht - nihilistisch, wie du sagst, doch realistisch, wie ich finde.
Dennoch halte ich den Unterschied zwischen Eigentum und Besitz f&#252;r wichtig, da Eigentum aussagt, dass andere den Besitz anerkennen, wie auch immer er begr&#252;ndet sein mag. Besitz kann schnell wechseln, doch auch in moralischer Hinsicht (nicht nur juristischer) hat der Eigent&#252;mer, sofern er als solcher anerkannt wird, Rechte (moralischer Natur).

Auf der anderen Seite sind wir uns auch nicht einig, was die Bezeichnung sozialer K&#228;lte anbelangt. Ich denke, dass gewisse Ausgestaltungen des Sozialstaats durchaus als &quot;soziale K&#228;lte&quot; bezeichnet werden k&#246;nnen, ohne dass die von dir angesprochenen Beispiele eintreten. Aber das m&#252;sste man sehr genau auseinandernehmen.
Zudem glaube ich, dass man Menschen rechts- und sozialstaatlich behandeln kann und doch respektlos. Gewisse Theoretiker sprechen sogar von w&#252;rdelos bzw. w&#252;rdeverletzend, doch ich habe so mein Problem mit der Menschenw&#252;rde, daher lasse ich die mal noch heraus...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>OK, you got a point. In diesem Punkt ist der Artikel wirklich schwach, Zahlen vergleichen kann meine Oma auch.</p>
<p>Zweitens gebe ich dir Recht, dass es keine ethische Letztbegr&#252;ndung f&#252;r Besitz oder Eigentum gibt.Letztbegr&#252;ndungen gibt es m.E. in diesen Fragen so oder so nicht &#8211; nihilistisch, wie du sagst, doch realistisch, wie ich finde.<br />
Dennoch halte ich den Unterschied zwischen Eigentum und Besitz f&#252;r wichtig, da Eigentum aussagt, dass andere den Besitz anerkennen, wie auch immer er begr&#252;ndet sein mag. Besitz kann schnell wechseln, doch auch in moralischer Hinsicht (nicht nur juristischer) hat der Eigent&#252;mer, sofern er als solcher anerkannt wird, Rechte (moralischer Natur).</p>
<p>Auf der anderen Seite sind wir uns auch nicht einig, was die Bezeichnung sozialer K&#228;lte anbelangt. Ich denke, dass gewisse Ausgestaltungen des Sozialstaats durchaus als &#8220;soziale K&#228;lte&#8221; bezeichnet werden k&#246;nnen, ohne dass die von dir angesprochenen Beispiele eintreten. Aber das m&#252;sste man sehr genau auseinandernehmen.<br />
Zudem glaube ich, dass man Menschen rechts- und sozialstaatlich behandeln kann und doch respektlos. Gewisse Theoretiker sprechen sogar von w&#252;rdelos bzw. w&#252;rdeverletzend, doch ich habe so mein Problem mit der Menschenw&#252;rde, daher lasse ich die mal noch heraus&#8230;</p>
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		<title>Von: Agent Fishgang</title>
		<link>http://addliss.net/westerwelle-und-nietzsches-herrenmoral/2010/02/15/comment-page-1#comment-470</link>
		<dc:creator>Agent Fishgang</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 10:03:39 +0000</pubDate>
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		<description>Juristisch mag das ein gewichtiger Unterschied sein; in der Sache sehe ich wenig Grund zu differenzieren. Es handelt sich in concreto um alles das, was einem so geh&#246;ren kann (Geld, Land, Immobilien, Menschen (um mal kurz antik zu sein;)) etc.). Ironischerweise haben tolle Linke (Schr&#246;der, Fischer, Str&#246;bele, Schily, S&#252;&#223;igkeiten-Siggi usf.) sehr schnell und erstaunlich umfangreich begriffen, dass das mit dem Besitz anscheinend doch eine ganz angenehme Sache ist.
Zustehen? Das ist m. E. genau betrachtet blo&#223; eine juristische Frage. Es sollte ohne Weiteres denkbar sein, dass von &quot;zustehen&quot; ethisch keine Rede sein kann. Recht nihilistisch zwar, aber doch wohl denkbar. Der Punkt ist, dass soziale Leistungen kein unverbr&#252;chliches Naturrecht sind. Btw bin ich ein uneingeschr&#228;nkter Bef&#252;rworter der Position, dass denen, die in Schwierigkeiten stecken, geholfen werden muss. Aber eben mit dem n&#246;tigen Augenma&#223;.
Sozial kalt w&#228;re es doch eher, die Krankenversicherung abzuschaffen (Kenia hat kein auch nur irgendwie geartetes System, deshalb passt der Vergleich wohl doch), K&#252;ndigungsschutz zum Fremdwort verkommen zu lassen, das Rentensystem aufzul&#246;sen oder &#228;hnliches. Dass einem Teil der Bev&#246;lkerung eine konkrete Ausgestaltung nicht passt, ist kein Beweis f&#252;r die Falschheit ebendessen. Die Erhebung einer Verm&#246;genssteuer ist ja auch nicht falsch, nur weil sie den Besitzenden nicht schmeckt.
Mein gr&#246;&#223;tes Problem mit dem Artikel sind die handwerklichen Schw&#228;chen. Immer nur der selbe Unsinn, den ich auch bei anderen &quot;kritischen&quot; Autoren serviert bekomme. x% der Menschen besitzen y% der Mittel, die Bourgeoisie unterdr&#252;ckt das Proletariat ach so schlimm und es bedarf eines internationalen Zusammenstehens der arbeitenden Klasse usw. usf. All diese postmarxistischen Reflexe, die nichts weiter als terminologische Spiegelfechterei sind. Wirkliche Gesellschaftskritik sieht halt anders aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Juristisch mag das ein gewichtiger Unterschied sein; in der Sache sehe ich wenig Grund zu differenzieren. Es handelt sich in concreto um alles das, was einem so geh&#246;ren kann (Geld, Land, Immobilien, Menschen (um mal kurz antik zu sein;)) etc.). Ironischerweise haben tolle Linke (Schr&#246;der, Fischer, Str&#246;bele, Schily, S&#252;&#223;igkeiten-Siggi usf.) sehr schnell und erstaunlich umfangreich begriffen, dass das mit dem Besitz anscheinend doch eine ganz angenehme Sache ist.<br />
Zustehen? Das ist m. E. genau betrachtet blo&#223; eine juristische Frage. Es sollte ohne Weiteres denkbar sein, dass von &#8220;zustehen&#8221; ethisch keine Rede sein kann. Recht nihilistisch zwar, aber doch wohl denkbar. Der Punkt ist, dass soziale Leistungen kein unverbr&#252;chliches Naturrecht sind. Btw bin ich ein uneingeschr&#228;nkter Bef&#252;rworter der Position, dass denen, die in Schwierigkeiten stecken, geholfen werden muss. Aber eben mit dem n&#246;tigen Augenma&#223;.<br />
Sozial kalt w&#228;re es doch eher, die Krankenversicherung abzuschaffen (Kenia hat kein auch nur irgendwie geartetes System, deshalb passt der Vergleich wohl doch), K&#252;ndigungsschutz zum Fremdwort verkommen zu lassen, das Rentensystem aufzul&#246;sen oder &#228;hnliches. Dass einem Teil der Bev&#246;lkerung eine konkrete Ausgestaltung nicht passt, ist kein Beweis f&#252;r die Falschheit ebendessen. Die Erhebung einer Verm&#246;genssteuer ist ja auch nicht falsch, nur weil sie den Besitzenden nicht schmeckt.<br />
Mein gr&#246;&#223;tes Problem mit dem Artikel sind die handwerklichen Schw&#228;chen. Immer nur der selbe Unsinn, den ich auch bei anderen &#8220;kritischen&#8221; Autoren serviert bekomme. x% der Menschen besitzen y% der Mittel, die Bourgeoisie unterdr&#252;ckt das Proletariat ach so schlimm und es bedarf eines internationalen Zusammenstehens der arbeitenden Klasse usw. usf. All diese postmarxistischen Reflexe, die nichts weiter als terminologische Spiegelfechterei sind. Wirkliche Gesellschaftskritik sieht halt anders aus.</p>
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		<title>Von: Addliss</title>
		<link>http://addliss.net/westerwelle-und-nietzsches-herrenmoral/2010/02/15/comment-page-1#comment-468</link>
		<dc:creator>Addliss</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 15:52:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://addliss.net/?p=1681#comment-468</guid>
		<description>Es mag auf der einen Seite Personen geben, die die sozialen Unterst&#252;tzungsleistungen ausnutzen, doch ist dies kein vollst&#228;ndiges Gegenargument gegen diesen Artikel. Sei es so, dass mindestens ein Mensch existiert, der dies tut, hei&#223;t dies nicht automatisch, dass das Geld anderen nicht grunds&#228;tzlich zusteht. Gegen ein wenig Polemik darf man dies nicht einwenden, denn sie richtet sich bewusst &#252;berspitzt gegen bestimmte Positionen, vergisst dabei nat&#252;rlich aber nicht bestehende Realit&#228;ten (sofern es gute Polemik ist).

Andererseits hinkt auch hier der Vergleich mit Kenia oder den vergangenen Zeiten. Ich m&#246;chte nicht bestreiten, dass es uns gut geht und wir das als bequem ansehen k&#246;nnen. Doch halte ich es nicht f&#252;r ausgeschlossen, dass die Lage ungem&#252;tlicher wird. Ich halte es nicht f&#252;r eine &quot;M&#228;r&quot;, dass diese Regierung mit &quot;soialer K&#228;lte&quot; zu verbinden ist. Die Idee r&#252;hrt aus handfesten Indizien, wenn man sich beispielsweise die Kopfpauschale bei der Krankenversicherung im Koalitionsvertrag anschaut.
Ich m&#246;chte selbstverst&#228;ndlich nicht in linke Mantren verfallen, doch ich denke, dass einige Pl&#228;ne oder Handlungen der Regierung durchaus von sozialer K&#228;lte zeugen.

Andererseits m&#246;chte ich zugeben, dass auch genug linke Regierungen, vor allem auf L&#228;nderebene, Sozialabbau betreiben und nicht &quot;besser&quot; sind.

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Wenn du von linken Regierungen sprichst, meinst du dann die Erosion des Besitzes oder des Eigentums? Es ist wichtig, dies zu unterscheiden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es mag auf der einen Seite Personen geben, die die sozialen Unterst&#252;tzungsleistungen ausnutzen, doch ist dies kein vollst&#228;ndiges Gegenargument gegen diesen Artikel. Sei es so, dass mindestens ein Mensch existiert, der dies tut, hei&#223;t dies nicht automatisch, dass das Geld anderen nicht grunds&#228;tzlich zusteht. Gegen ein wenig Polemik darf man dies nicht einwenden, denn sie richtet sich bewusst &#252;berspitzt gegen bestimmte Positionen, vergisst dabei nat&#252;rlich aber nicht bestehende Realit&#228;ten (sofern es gute Polemik ist).</p>
<p>Andererseits hinkt auch hier der Vergleich mit Kenia oder den vergangenen Zeiten. Ich m&#246;chte nicht bestreiten, dass es uns gut geht und wir das als bequem ansehen k&#246;nnen. Doch halte ich es nicht f&#252;r ausgeschlossen, dass die Lage ungem&#252;tlicher wird. Ich halte es nicht f&#252;r eine &#8220;M&#228;r&#8221;, dass diese Regierung mit &#8220;soialer K&#228;lte&#8221; zu verbinden ist. Die Idee r&#252;hrt aus handfesten Indizien, wenn man sich beispielsweise die Kopfpauschale bei der Krankenversicherung im Koalitionsvertrag anschaut.<br />
Ich m&#246;chte selbstverst&#228;ndlich nicht in linke Mantren verfallen, doch ich denke, dass einige Pl&#228;ne oder Handlungen der Regierung durchaus von sozialer K&#228;lte zeugen.</p>
<p>Andererseits m&#246;chte ich zugeben, dass auch genug linke Regierungen, vor allem auf L&#228;nderebene, Sozialabbau betreiben und nicht &#8220;besser&#8221; sind.</p>
<p>Zum Schluss noch eine Anmerkung: Wenn du von linken Regierungen sprichst, meinst du dann die Erosion des Besitzes oder des Eigentums? Es ist wichtig, dies zu unterscheiden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Agent Fishgang</title>
		<link>http://addliss.net/westerwelle-und-nietzsches-herrenmoral/2010/02/15/comment-page-1#comment-467</link>
		<dc:creator>Agent Fishgang</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 14:28:07 +0000</pubDate>
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		<description>Ein an - freilich am&#252;santer - Polemik schwer zu &#252;berbietender Beitrag, allerdings war es das dann auch schon. Der Gehalt ist doch &#228;u&#223;erst d&#252;rftig und ersch&#246;pft sich in altbekannten linksintellektuellen Mantren.
Dass es allerdings in der Tat Personen gibt, f&#252;r die soziale Unterst&#252;tzungsleistungen zur gezielten Quelle eines &quot;Einkommens&quot; werden, ignoriert er geflissentlich. Vielmehr kritisierte Westerwelle einen bestimmten Teil der Debatte um das Urteil des BVerfG, nicht das Urteil selbst. Die &#252;blichen verd&#228;chtigen Interessenverb&#228;nde nahmen n&#228;mlich selbiges zum Anlass, flugs h&#246;here S&#228;tze zu fordern, wobei das BVerfG doch lediglich die Bemessungsmethodik des pauschalisierten Sch&#228;tzens (!) bem&#228;ngelte. Stattdessen fordert es ein transparentes, methodisch fundiertes und daher nachvollziehbares Erhebungsinstrument. Wenn dieses ergibt, dass die S&#228;tze erh&#246;ht werden m&#252;ssen, ist dagegen allerdings nichts einzuwenden. Mit &quot;Klassenkampf von oben&quot; hat das aber gar nichts zu tun.

Und, ungem&#252;tlich? Es scheint doch eher eine in erstaunlicher Intensit&#228;t verbreitete M&#228;r, dass Rechtsregierungen mit &quot;sozialer K&#228;lte&quot; gleichzusetzen seien, ebenso wie Linksregierungen die Erodierung des Besitzes bedeuten w&#252;rden. Deutschland ist ein sehr bequemes Land und einige Herrschaften haben wohl eher den Blick daf&#252;r verloren, welcher Anstrengungen es in vergangenen Zeiten bedurfte, um das, was gegenw&#228;rtig an sozialen Hilfen (zu Recht) gew&#228;hrt wird, zu erstreiten und wie erb&#228;rmlich es vergleichsweise sein k&#246;nnte. K&#252;rzlich sah ich, dass in Kenia Patienten, die ihre Krankenhausrechnung nicht zahlen k&#246;nnen, direkt im und vom Hospital (!) in Geiselhaft genommen werden (you name it, they got it: Schwangerschaften, Operationen und Krankheiten jeglicher Couleur).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein an &#8211; freilich am&#252;santer &#8211; Polemik schwer zu &#252;berbietender Beitrag, allerdings war es das dann auch schon. Der Gehalt ist doch &#228;u&#223;erst d&#252;rftig und ersch&#246;pft sich in altbekannten linksintellektuellen Mantren.<br />
Dass es allerdings in der Tat Personen gibt, f&#252;r die soziale Unterst&#252;tzungsleistungen zur gezielten Quelle eines &#8220;Einkommens&#8221; werden, ignoriert er geflissentlich. Vielmehr kritisierte Westerwelle einen bestimmten Teil der Debatte um das Urteil des BVerfG, nicht das Urteil selbst. Die &#252;blichen verd&#228;chtigen Interessenverb&#228;nde nahmen n&#228;mlich selbiges zum Anlass, flugs h&#246;here S&#228;tze zu fordern, wobei das BVerfG doch lediglich die Bemessungsmethodik des pauschalisierten Sch&#228;tzens (!) bem&#228;ngelte. Stattdessen fordert es ein transparentes, methodisch fundiertes und daher nachvollziehbares Erhebungsinstrument. Wenn dieses ergibt, dass die S&#228;tze erh&#246;ht werden m&#252;ssen, ist dagegen allerdings nichts einzuwenden. Mit &#8220;Klassenkampf von oben&#8221; hat das aber gar nichts zu tun.</p>
<p>Und, ungem&#252;tlich? Es scheint doch eher eine in erstaunlicher Intensit&#228;t verbreitete M&#228;r, dass Rechtsregierungen mit &#8220;sozialer K&#228;lte&#8221; gleichzusetzen seien, ebenso wie Linksregierungen die Erodierung des Besitzes bedeuten w&#252;rden. Deutschland ist ein sehr bequemes Land und einige Herrschaften haben wohl eher den Blick daf&#252;r verloren, welcher Anstrengungen es in vergangenen Zeiten bedurfte, um das, was gegenw&#228;rtig an sozialen Hilfen (zu Recht) gew&#228;hrt wird, zu erstreiten und wie erb&#228;rmlich es vergleichsweise sein k&#246;nnte. K&#252;rzlich sah ich, dass in Kenia Patienten, die ihre Krankenhausrechnung nicht zahlen k&#246;nnen, direkt im und vom Hospital (!) in Geiselhaft genommen werden (you name it, they got it: Schwangerschaften, Operationen und Krankheiten jeglicher Couleur).</p>
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