In einer 45-minütigen Doku sammelt Günter Kaindlsdorfer Meinungen und Argumentation rund um das Urheberrecht bzw. Verwertungsrecht. Spannend ist für mich, wie einige Vertreter der Verwertungsgesellschaften oder der Industrie auftreten. Sie bleiben fest bei ihren Standpunkten und stellen einer Welt ohne das Copyright in derzeitiger Form die Realisierungsmöglichkeit in Abrede. Vertreter der Kunst und der Konsumenten hingegen gehen nicht in Position, die ihnen den maximalen Vorteil verschafft, sondern die einerseits diesen Vorteil natürlich im Sinn hat, andererseits aber auch das Wohl der Künstler im Blick hat und sich einer Ökonomisierung der Kunst nicht komplett verschließt. Das wäre ja am einfachsten gewesen – alles gratis. Aber gerade das fordert keiner der zu Wort kommenden Sprecher (Medienphilosophen, Juristen etc.).
Wenn ihr Zeit habt, schaut’s euch an. Ein weiteres Plus für mich ist, dass die Doku auf deutsch ist. Das zeigt, dass auch “wir” (ja, ich weiß, es ist eine österreichische Doku) gute Produktionen bringen und nicht nur auf internationale Produktionen schauen müssen.
RT @michelreimon: LOL RT @digiom: Jedes Mal, das heut wer sagt er würde die U2 zu U2 nehmen, wird jemand bei einem Major Label rausgeworfen. 30.08.2010
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