Den Trick, bei dem man die Tischdecke unter Tellern und Gläsern wegzieht, ohne das etwas vom Tisch fällt, kennt wohl jeder. BMW hat sich des Tricks angenommen und ihn in größeren Dimensionen wiederholt. Ob alles auf dem Tisch bleibt?
Wenn ich das hier so lese, frage ich mich, was ich glauben soll. Alle beschuldigen sich gegenseitig, sexuell übergriffig geworden zu sein. Einige wollen von nichts gewusst zu haben, dafür wissen andere wieder viel zu viel, was eben auch Scheinwissen sein kann, da es möglicherweise zur Instrumentalisierung und Opferung eines anderen hilft. Die FAZ schreibt richtig: Aus dem Schiedsrichterskandal wird ein DFB-Skandal. Es ist einfach nur lächerlich, wie einige Personen versuchen, ihre eigene Haut zu retten. Ich frage mich, ob noch irgendeiner der Protagonisten in diesem Fall hinterher berechtigt aktiv beim DFB bleiben kann. Ist überhaupt noch einer glaubwürdig?
Letztens war ich beim Fleischer, wollte etwas Bestimmtes für meine Tante abholen. Ich nannte der noch recht jungen Fach-Verkäuferin meinen Wunsch, fragte, ob sie so etwas (zugegebenermaßen ausgefallenes) im Angebot hätten. Schon während ich es aussprach, verzog sich ihr Gesicht leicht, ihr Mund stand offen. Sekundenbruchteile später besann sie sich und fragte: “Wat möchten Sie?” mit schönstem Berliner Dialekt und deutlicher Verwirrung. Ich wiederholte. Ein unsicheres Lächeln bei der jungen, schwarzgefärbten Dame. Sie war ahnungsloser als ich im Chemieunterricht. Also wanderte sie an der langen Theke zu ihrer erfahreneren Kollegin, die wenigstens wusste, wovon ich sprach. Sie erklärte mir, das bekomme man nicht geliefert (im Großhandel wird ja nicht mehr alles selbst hergestellt) und gab mir den Tipp, ich solle es eher in einem “Fleischer um die Ecke” probieren, einem richtigen Fachgeschäft.
Nun, das hatte ich schon erledigt, auch dort war die Antwort negativ. “Das stellen wir nicht her.” Aber egal, ich hatte noch einen Joker, einen Ausweichwunsch. Zwei Tage später also wurde ich erneut im (kleinen) Fleischer vorstellig. Ich betrat den Laden, es waren drei Bedienungen anwesend, zwei ältere Damen sowie ein Herr im mittleren Alter. Eine Dame bediente gerade jemanden, so waren eine weiter Dame und der Herr frei. Sie stand an der Rundtheke links von mir, er rechts. Ich schaute zwischen beiden hin und her, fragte: “Wer bedient…” wurde aber jäh von der Dame unterbrochen. “Wat wollen Se denn nun”, fragte sie ungeduldig. “200 Gramm davon bitte”, erwiderte ich. – “100?” – “200 Gramm bitte.” Als sie geschnitten hatte, schaute sie mich schief an: “Sonst noch was”, fragte sie in halb gelangweiltem, halb genervtem Ton. “Nein, das wär’s, danke”, schloss ich – rang mir ein Lächeln ab, das nur dazu bestimmt war, ihr zu zeigen, wie nett man sein kann – schon in der Hoffnung, schnell wieder draußen zu sein. Dort fühlte ich mich schon viel wohler, denn es fiel ja nur Schnee mit mäßigem Ostwind.
Bei Nerdcore las ich gerade von einer neuen Methode der evangelikalen Kirchen in den USA. Sie nutzen Martial Arts bzw. alle möglichen Kampfsportarten, um vor allem Männer, deren Kirchenanwesenheit statistisch geringer ist, wieder in die Kirchen zu bekommen. Sie veranstalten “Fight Nights”, wo man dann in einem kirchlichen Rahmen Kampfsport zusammen schaut oder die Kirchendiener (welchen Posten sie auch immer innehaben) nehmen z.T. selbst an solchen Events teil. Sie möchten am Beispiel zeigen, wie Jesus für seinen Glauben einstand und dafür kämpfte. Eine sehr seltsame Geschichte!
“Compassion and love — we agree with all that stuff, too,” said Brandon Beals, 37, the lead pastor at Canyon Creek Church outside of Seattle. “But what led me to find Christ was that Jesus was a fighter.”
Ich weiß nicht, ob Mr. Beals hier wirklich versteht, in welcher Weise Jesus ein “fighter” war…
Diesen kleinen Rapper hier habe ich bei Moruroar | audiophilosophie gefunden. Grandioser Sound, cooles Video, schicke Tänzerinnen – was will man mehr? Dazu ist der Text (oder so) von außerordentlicher Qualität und die Synchro passt auch! Diesen kleinen Burrito muss man sich merken, das wird mal ein ganz großer Brocken!
Sicher kennt jeder von euch die letzte Werbekampagne von Vodafone, hier nochmal zu Erinnerung:
In der Kampagne versuchte man sich als Anbieter der Jugend, der “Generation Online”, darzustellen. Ob das geklappt hat, möchte ich mal anderen Diskussionen überlassen. Mir ist etwas an den Plakaten dieser Kampagne aufgefallen:
Dort posten virtuelle Menschen wie Thomas Schmidt oder Petra Rabe twitter-like ihre kleinen Status-Nachrichten. Wenn man genau hinsieht, ist in der Mitte der Kollege “Christian Harten”, was ausgesprochen natürlich eine umgangssprachliche Abwandlung von “Kriegst ja ‘nen Harten” ergibt.
Ein zweites Plakat der Kampagne zeigt ebenfalls sehr alltägliche Namen und Personen, aber an der gleichen Stelle wie hier einen Menschen namens “Hatto Möhrchen” – das zugehörige Bild selbstverständlich mit entsprechend angedeuteten Hasenzähnchen ausgestattet. Davon habe ich leider kein Foto machen können, kann ich aber nachliefern.
Jetzt meine Fragen: Wurde das von den Vodafone-Verantwortlichen als kleiner Werbe-Gag intendiert? Hat das Marketing-Unternehmen sich einen Spaß erlaubt und Vodafone hat es abgenickt? Oder hat man bei Vodafone keine Ahnung davon? Ich habe darüber im Netz keine Info finden können, auch keinen Blog, der das Thema aufgreift. Aber vielleicht weiß der eine oder andere von euch ja mehr. Ich habe jedenfalls geschmunzelt.
Wenn man das Twitter-Fenster schließt, freut man sich auf "ungestörtes Arbeiten". Doch irgendwie hält man diese Ruhe schon nicht mehr aus. 9 Stunden her
Blog post incoming: Trancecube 40 http://bit.ly/bnOvum 10 Stunden her
Blog post incoming: Dinner for BMW 1000 RR http://bit.ly/d8Orlb 16 Stunden her
ich habe festgestellt, dass häufig erst seltsame Menschen interessant sind. Normale sind meist langweilig. 16 Stunden her
RT @friskyradio Chillout Sundays in full effect! Today: Waves by @addliss ! http://friskyradio.com/ (last 2 tunes) 07.03.2010