Posts Tagged ‘Twitter’

140 Zeichen

Addliss | 27. Februar 2010 in all | Kommentare (0)

Tags: , , ,

Witzig ist, dass bestimmt 90% der Leser, die diesen Beitrag aufrufen, bei der Phrase “140 Zeichen” sofort wissen, dass es um Twitter gehen soll. Twitter ist ein nettes Kommunikationsmedium, dass ich ja auch des öfteren nutze. Daran ist nichts Schlimmes, aber auch nichts Besonderes, denn man kann Twitter nutzen oder nicht. Man kann dadurch gewinnen, dass man es nutzt – es kann aber auch einfach nur nerven.

Die Frage, die sich weissgarnix in diesem Zusammenhang stellte, war, ob man bei Twitter intelligente Nachrichten hinterlassen kann und inwieweit es ein Intelligenz-Kriterium ist, dass man einen Punkt in weniger als 140 Zeichen auf den Punkt bringen kann. Sehr lesenswert.


Triceratops twittert

Addliss | 19. Januar 2010 in all | Kommentare (0)

Tags: , , , , , ,

Made my day! :w00t: :D

via [Historical Tweets]


Fuck you very much

Addliss | 19. November 2009 in all | Kommentare (0)

Tags: , , , , , ,

Der Titel klingt verwirrend, ist aber irgendwie genial. Auf der Website fuckyouverymuch.dk zeigt ein Paar aus Kopenhagen, die getrennt in London und New York leben, Bilder, die sie bewegen – auf die eine oder andere Weise. Spaß, Rührung, Nostalgie, Mut, Überraschung oder einfach nur “wtf?”. Eine tolle Sammlung, in die man zumindest mal reingesehen haben sollte.

via [gillyberlin]


Merkel vertraut Schäuble

Addliss | 27. Oktober 2009 in all | Kommentare (4)

Tags: , , , , , , , , , , ,

Nun, da ich ja schon bei Twitter kurz anmerkte, dass die Kabinettsbesetzung auf mich irgendwie wirkt wie: “Wer will nochmal, wer hat noch nicht?”, kommt nun eine kleine Spitze eines niederländischen Journalisten bei einer Pressekonferenz mit Horst Seehofer, Guido Westerwelle und Angela Merkel:

Schon bemerkenswert, wie Merkel auf diese kritische Frage reagiert. René von Nerdcore und seine Kommentatoren beschreiben es schon richtig: Für Merkel ist Schäuble vertrauenswürdig, da sie in seine Aktivitäten eingeweiht wird. Und wenn Parteispenden mal wieder verschwinden o.ä. bleibt es ja “in der Familie”.

Ich weiß nicht, was hier eigentlich los ist: Pressekonferenzen sind doch eigentlich dazu da, dass die Presse Fragen stellen kann. Wenn dann diese Fragen mit kurzen Antworten abgebügelt werden, in denen ganz deutlich klar gemacht wird, dass man eine unerwünschte Frage gestellt hat, macht das alles keinen Sinn mehr! Zudem: Solch eine Kritik trägt zur politischen Willensbildung bei und das ist es doch, was die Politiker eigentlich wollen sollten. Wenn man Menschen abweist, die sich an der Politik interessieren und darüber diskutieren wollen, braucht man sich nicht zu wundern, dass sich in diesem Land der viel zitierte Politikverdruss immer weiter verbreitet.

via [Nerdcore]


New Twitter widget

Addliss | 30. Juli 2009 in all | Kommentare (0)

Tags: , ,

Today I imprinted a Twitter widget into the sidebar on the right. It contains my last five tweets which might be enough. For now I selected only the public updates not including the @-replies. I will watch it for a while and maybe change that option later.

——————

Ich habe mir heute in der rechten Sidebar ein neues Twitterwidget hingeklebt. Angezeigt werden meine letzten fünf Tweets, was reichen dürfte. Erstmal beinhaltet das auch nur die öffentlichen Updates ohne die @-Replies. Ich schaue mir das eine Weile an und ändere diese Option später möglicherweise.


Film: Baraka, Anatevka

Addliss | 16. Juli 2009 in all | Kommentare (0)

Tags: , , , , , , ,

Wer mir bei Twitter folgt, wird es gelesen habe, dass ich heute eine Amazon-Lieferung bekommen habe. Mal wieder gut gelaufen, schön schnell. In der Lieferung waren zwei DVDs, die ich mir mal gönnen musste:

Baraka

“Baraka” ist ein Film von Ron Fricke, der grandiose Natur- und Kulturbilder nicht nur zeigt, sondern sie gegenüber stellt. Der Film kommt komplett ohne Dialoge aus und entwickelt dadurch eine völlig eigene Spannung. Diese entsteht auch aus der Neugier des Zuschauers: Welche Region dieser Erde mag als nächstes gezeigt werden? Welches Naturereignis? Welche Kulturform?

Nicht nur die Bilder sind beeindruckend, auch die Musik kommt überwältigend daher. Schwebende und druckvolle Klangflächen, treibende Rhythmen, großartige Klangqualität. Sie untermalt die Bilder in Perfektion. Komponiert und realisiert wurde sie von Michael Stearns und den nicht unbekannten “Dead Can Dance”.

Das Wort “Baraka” kommt laut Wikipedia aus dem islamischen Glauben und bezeichnet eine meist an einen Ort oder eine Person gebundene Segenskraft. Der DVD-Info zufolge wäre eine treffende Übersetzung “Atem des Lebens”.

Anatevka

“Anatevka” beschäftigt sich mit der Situation der Juden in der Sowjetunion, damals noch Zarenreich, ein paar Jahre vor dem und während des ersten Weltkriegs. Namensgebend ist das Dorf Anatevka, in dem die Handlung spielt. Der Film verbindet ein paar komische Elemente, ist im ganzen aber eher dramatisch und ernst. Er thematisiert Alltagsprobleme, generationengebundenen Wertewechsel und politische Problematiken in einem. Überraschend ist, dass er u.a. wegen der komischen Elemente dabei nie pathetisch oder anstrengend wird, sondern in einer ernsthaften Stimmung viel vom Pragmatismus eines Alltagsmenschen zeigt, der versucht seine Ideale halbwegs zu vertreten und den Anforderungen anderer – ihm wichtiger Menschen – gerecht zu werden.

Auch hier ist die Musik wichtig, die grandios die Bilder und die Handlung untermalt. Das Markenzeichen ist der “Fiedler auf dem Dach” (der Originaltitel lautet auch “Fiddler on the roof”), der ein jüdisches Symbol für Tradition und Fröhlichkeit ist – beides Werte, die es den Juden traditionsgemäß ermöglichen, trotz aller Schwierigkeiten, mehr oder weniger optimistisch zu leben. Vorlage für den Film war denn auch ein Musical, das 1964 in den USA uraufgeführt wurde. Das Musical kam über den Teich und der Hauptdarsteller in der Londoner Fassung (Chaim Topol) spielte ebenfalls die Hauptrolle im Film.

Der Film wurde 1971 mit den Oscars für beste Kamera, beste Filmmusik und bester Ton ausgezeichnet. In 5 anderen Kategorien wie “bester Film”, “bester Hauptdarsteller” oder “beste Regie” wurde er ebenfalls nominiert. Ein Klassiker also, den es sich lohnt zu kennen. Allerdings sollte man sich etwas Zeit nehmen – erstens ist die Spielzeit mit rund drei Stunden nicht unbedingt kurz. Zweitens könnte es sein, dass man danach zum Denken oder zu Gesprächen mit Mitmenschen angeregt wird, wenn man ihn nicht allein schaut.

Ich habe beide Filme schon gesehen, aber brauchte sie unbedingt noch einmal auf DVD. Im übrigen danke ich der Person, die mich mit beiden Filmen bekannt gemacht hat sehr. (Falls sie das liest, weiß sie, dass sie gemeint ist.) :)