Posts Tagged ‘Steuern’

Fiskaler Erhellungs-Beauftragter

Addliss | 8. Februar 2010 in all | Kommentare (0)

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Einen neuen Job, den ich mangels einschlägiger Ausbildung geschweige denn Erfahrung in gewissen beruflichen Gefilden nicht werde antreten können, habe ich heute beim Gelsenkirchen-Blog entdeckt: Fiskaler Erhellungs-Beautragter.

Dabei handelt es sich um einen privatwirtschaftlichen Steuerfahnder, der vorzugsweise schon mal beim Geheimdienst oder als Kopfgeldjäger tätig war. :D

Zitat:

Vorangegangene Arbeitsverhältnisse als Auftragsmörder, Söldner, Geheimdienstler sind ein Plus, aber keine Bedingung.

Ich bin begeistert! So kann man aus der ganzen Steuerproblematik noch seinen eigenen Vorteil schöpfen!


100 Milliarden

Addliss | 10. Dezember 2009 in all | Kommentare (3)

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…Euro Schulden plant der Finanzminister Schäuble für 2010 ein. Damit ist ein Haushaltsdefizit von rund 6 % (vom Bruttoinlandsprodukt) vorgeplant. Die EU gestattet 3 %, bevor sie mahnt. Mit den Steuern und anderen Einnahmen können wir unsere Ausgaben offenbar nicht mehr decken, aber dennoch möchte ich eingestehen, dass gewisse Ausgaben notwendig sind. Die Frage ist nur, wie man das System umgestaltet, sodass es finanzierbar wird. Denn es liegt ja auch mit am Wandel der Gesellschaft, dass unsere Gesundheits-, Renten- und Steuersysteme nicht mehr funktionieren.

SpOn | Bund plant 100 Milliarden Euro neue Schulden

PS: Ich wollte jetzt mal nicht auf den Finanzminister schimpfen, da es mir gar nicht darum geht. Trotzdem sehe ich natürlich diese Planung allgemein kritisch, aber das soll an anderer Stelle Thema sein.


Finanzämter können geltendes Recht nicht anwenden

Addliss | 1. Dezember 2009 in all | Kommentare (8)

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Ein bemerkenswerter Umstand ist eingetreten: Die Finanzämter einiger Länder können eine Gesetzesänderung, die fast zwei Jahre rückliegt, immer noch nicht anwenden. Problematisch ist ein Gesetz, das Personengesellschaften den Spitzensteuersatz von 45% ersparen soll – für Gewinne, die im Unternehmen bleiben. Sollten die Gewinne später anderweitig verwandt werden, werden erneut Steuern fällig.

Diese Regelung konnte von einigen Ländern noch nicht umgesetz werden, da es Probleme bei der Software-Entwicklung gibt. Das führt dazu, dass in NRW viele Anträge einfach liegen bleiben und in Niedersachsen offen dazu aufgefordert wird, Einspruch gegen den just erstellten Bescheid zu erheben und die Steuern erstmal selbst auszurechnen. Erst wenn man das Software-Problemchen gelöst hat, so schätze ich, wird dann der richtige Steuersatz berechnet.

FAZ.net | Das Steuerrecht überfordert die Finanzämter

Und da sag’ noch einer, unser Steuersystem sei nicht überladen und konfus. Sicher: ein komplexes Thema muss auch komplex behandelt werden – und die Verschiedenheit der personellen Situationen in der Gesellschaft ist groß! So muss man auch ein wenig Flexibilität im Steuerrecht haben. Doch irgendwie kann es nicht sein, dass die Software-Entwickler nicht mal mehr wissen, wie sie die kompliziert verflochtenen Regeln umsetzen. Wenn die Finanzämter kein geltendes Recht anwenden können und dadurch die Bürger/Unternehmen auf Rückzahlungen oder überhaupt die Berechnung unverhältnismäßig lange warten müssen, schreit das nach einer Vereinfachung des Steuersystems! Was sich die neue Bundesregierung dazu einfallen lässt, bleibt abzuwarten. Zumindest angekündigt hat sie eine Vereinfachung. Aber noch bin ich nicht sicher, ob sich die Parteien an Wahlkampfparolen oder dem Koalitionsvertrag orientieren. Es wäre ja nichts Neues, wenn nicht.


Erhöhte Schulden + Mindereinnahmen = Haushaltsausgleich

Addliss | 30. November 2009 in all | Kommentare (0)

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Ich hatte ihn mir letzte Woche schon selbst angehört, aber bei Gedankenpflug erneut als Youtube-Video gesehen. Auf jeden Fall hörenswert!

Volker Pispers über die Steuersenkungspläne der neuen Bundesregierung.


Schwarz-Gelbe Steuerpläne

Addliss | 20. Oktober 2009 in all | Kommentare (2)

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Der ein oder andere aus meinem Bekanntenkreis ärgert sich schon seit dem 27. September über den Ausgang der Wahl. Die Sicht der CDU- oder FDP-Wähler könnte sich nun ändern. Die Steuersparpläne der designierten Koalition beinhalten laut der Süddeutsche Zeitung einen Haushalt neben dem Haushalt:

Über diesen Nebenetat sollen vor allen die milliardenschweren Löcher gestopft werden, die sich 2010 im Gesundheitsfonds und bei der Bundesanstalt für Arbeit (BA) auftun. Die Ausgaben würden nach den Plänen vor allem über neue Schulden und über den Gewinn der Bundesbank finanziert, der in diesem Jahr besonders hoch ausfallen dürfte.

Ich bin nun weder Finanzexperte noch Verwaltungsfachmann, doch mochte ich noch nie Tricks und doppelten Boden (im wahrsten Sinne des Wortes!). Wenn konservative und wirtschaftsliberale Personen der Linken oder anderen Parteien illusorische Finanzvorstellungen vorwerfen, sollten sie mal über sich selbst nachdenken. Es gibt riesige Haushaltsdefizite und Finanzierungsprobleme, hohe bestehende und zukünftige Schulden. Und dann denkt man über eine Steuersenkung nach. Es mag in gewissen Situationen sinnvoll, weil konjunkturstärkend, sein, die Steuern zu senken – doch habe ich bisher noch kein schlüssiges Konzept gesehen, gelesen oder gehört, das erklärt, warum Steuersenkungen momentan das Mittel der Wahl wären.

via [Süddeutsche]