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	<title>Kommentare zu: Rewind: re:publica 2010</title>
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	<description>Es gibt Gedanken, die sind klüger als die Leute, die sie haben.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 20:40:35 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Addliss</title>
		<link>http://addliss.net/rewind-republica-2010/2010/05/26/comment-page-1#comment-917</link>
		<dc:creator>Addliss</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 20:35:48 +0000</pubDate>
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		<description>Danke f&#252;r deine Zustimmung. Die Kritik, da hast du Recht, kommt von Stellen, die man nicht ernst nehmen muss. Dennoch scheint sie weit verbreitet, weshalb ich das einmal aufgregriffen habe.

Den Punkt mit der Euphorie w&#252;rde ich gerade dieses Jahr nicht mehr unterst&#252;tzen. Ich habe sicherlich nicht alles gesehen, dazu ist es viel zu viel, doch dieses Jahr waren ausdr&#252;cklich auch kritische und nachdenkliche Beitr&#228;ge dabei. Allerdings stimme ich mit dir &#252;berein, dass von einigen Vortragenden zu viel Euphorie und zu wenig Reflexion vermittelt wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r deine Zustimmung. Die Kritik, da hast du Recht, kommt von Stellen, die man nicht ernst nehmen muss. Dennoch scheint sie weit verbreitet, weshalb ich das einmal aufgregriffen habe.</p>
<p>Den Punkt mit der Euphorie w&#252;rde ich gerade dieses Jahr nicht mehr unterst&#252;tzen. Ich habe sicherlich nicht alles gesehen, dazu ist es viel zu viel, doch dieses Jahr waren ausdr&#252;cklich auch kritische und nachdenkliche Beitr&#228;ge dabei. Allerdings stimme ich mit dir &#252;berein, dass von einigen Vortragenden zu viel Euphorie und zu wenig Reflexion vermittelt wird.</p>
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		<title>Von: Agent Fishgang</title>
		<link>http://addliss.net/rewind-republica-2010/2010/05/26/comment-page-1#comment-915</link>
		<dc:creator>Agent Fishgang</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 20:14:42 +0000</pubDate>
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		<description>Wer kritisiert denn da? Spiegel-Online und andere Qualit&#228;tsmedien. Na, herzlichen Gl&#252;ckwunsch. Ich denke, dass es wie so oft ist. Das, was man nicht versteht, das, was undurchsichtig scheint, das, was man begrifflich nicht ganz zu fassen vermag, wirkt bedrohlich. Gerade im Medienbereich ist die Gefahr gro&#223;, dass Knallchargen ihre Unwissenheit auch noch verbreiten d&#252;rfen. Wenn man &quot;die&quot; Bloggerszene nicht versteht, liegt das doch bittesch&#246;n nicht an der Szene.
Was man an der Konferenz problematisieren kann, ist, dass sie anscheinend bewusst eine Euphorie transportiert, die mit Sicherheit l&#228;ngst nicht in allen Punkten gerechtfertigt ist. Das Internet ist meilenweit von der urspr&#252;nglichen Idee der Pluralisierung von Informationen (vielfach wenig treffend als Demokratisierung bezeichnet) entfernt. Und &#228;hnlich wie der Buchdruck mit beweglichen Lettern ist auch das Internet an etlichen Ecken und Enden zur Plattform einer Multiplikation der D&#252;mmlichkeit geworden.
Die Re:publica unterscheidet sich jedoch in einem wichtigen Punkt von anderen Konferenzen. Aus ihrem Selbstverst&#228;ndnis heraus - man k&#246;nnte fast sagen systemimmanent - ist sie auf Transparenz bedacht. Die Computerheinis treten ja gerade mit dem Ziel an, Informationen zu teilen und zug&#228;nglich zu machen. Die finden sich toll, weil sie glauben in einer grandiosen Bewegung zu sein. So, what? Da sind sie nicht die einzigen und auch mit Sicherheit nicht die letzten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kritisiert denn da? Spiegel-Online und andere Qualit&#228;tsmedien. Na, herzlichen Gl&#252;ckwunsch. Ich denke, dass es wie so oft ist. Das, was man nicht versteht, das, was undurchsichtig scheint, das, was man begrifflich nicht ganz zu fassen vermag, wirkt bedrohlich. Gerade im Medienbereich ist die Gefahr gro&#223;, dass Knallchargen ihre Unwissenheit auch noch verbreiten d&#252;rfen. Wenn man &#8220;die&#8221; Bloggerszene nicht versteht, liegt das doch bittesch&#246;n nicht an der Szene.<br />
Was man an der Konferenz problematisieren kann, ist, dass sie anscheinend bewusst eine Euphorie transportiert, die mit Sicherheit l&#228;ngst nicht in allen Punkten gerechtfertigt ist. Das Internet ist meilenweit von der urspr&#252;nglichen Idee der Pluralisierung von Informationen (vielfach wenig treffend als Demokratisierung bezeichnet) entfernt. Und &#228;hnlich wie der Buchdruck mit beweglichen Lettern ist auch das Internet an etlichen Ecken und Enden zur Plattform einer Multiplikation der D&#252;mmlichkeit geworden.<br />
Die Re:publica unterscheidet sich jedoch in einem wichtigen Punkt von anderen Konferenzen. Aus ihrem Selbstverst&#228;ndnis heraus &#8211; man k&#246;nnte fast sagen systemimmanent &#8211; ist sie auf Transparenz bedacht. Die Computerheinis treten ja gerade mit dem Ziel an, Informationen zu teilen und zug&#228;nglich zu machen. Die finden sich toll, weil sie glauben in einer grandiosen Bewegung zu sein. So, what? Da sind sie nicht die einzigen und auch mit Sicherheit nicht die letzten.</p>
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