Krieg als Wohlstandsmotor

In meinem Artikel “Wohlstand für alle” hatte ich auf den Umstand hingewiesen, dass wir durch immer mehr Menschen – durch das Ziel also, dass möglichst viele Menschen am Leben bleiben – mit dem Wohlstand hinterherhinken. Die Geburtenrate wird durch die Mortalität nicht so ausgeglichen, dass die begrenzten Werte für alle zum Vorteil verteilt werden können.

Ich möchte jedem, der an meiner – noch recht vagen und spontanen These – zweifelt, einmal den Artikel “Pulverdampf und Pestilenz – dann klappt’s auch mit dem Aufschwung!” ans Herz legen.

„Friede” mag in der Moderne als Synonym für wirtschaftlichen Wohlstand taugen, aber in früheren Epochen verhielt es sich genau anders rum. Und soweit es Europa betrifft, so waren es gerade seine zahllosen Kriege und das mit ihnen einhergehende allgemeine Elend, die seinen wirtschaftlichen Aufstieg und seine weltweite Vormachtstellung begünstigten. Wie?  - Indem sie die allgemeine Sterblichkeit erhöhten, damit das Bevölkerungswachstum bremsten und so zu stetig steigenden Pro-Kopf-Einkommen führten.

Klingt erstmal interessant, wird auch mit entsprechenden Statistiken/Charts unterfüttert. Für Thomas Strobl aka weissgarnix ist die These spannend und er kannte sie bisher nicht. Mich interessiert das natürlich auch, geht die Arbeit doch tiefer als meine doch recht oberflächliche Beobachtung. Schaut euch das mal an!

via [Chaos as usual]

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