11 responses to “Interview mit Eleanor Saitta”

  1. simoncolumbus

    Ich kann nur empfehlen, sie mal auf Twitter auf die Quellen anzusprechen.

  2. Akim

    Verdammte weiße Manager! Am schlimmsten sind ihre Giftzähne und wenn man ihnen bei Vollmond begegnet.

  3. Akim

    Mich stört diese total oberflächliche Einstufung von Managern. Erstens ist mir nicht klar, wer hier alles als “Manager” gilt und zweitens, wie denn alle (weißen^^) Manager von der Überwachung profitieren würden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Controlling-Manager bei BMW morgens bei einer Tasse Kaffee studiert, welche Personen wann an diesem Morgen den Berliner Alexanderplatz betreten haben. So einfach kommt man dann sicherlich auch nicht an entsprechende Daten – zumindest nicht in Deutschland. Auch zweifele ich es an, dass die “soziale Isolation” durch die Überwachung zugenommen hat. Wie wird das gemessen und in Zusammenhang gebracht? Kann man so etwas überhaupt sinnvoll messen?
    Der nächste Punkt sind dann die Nachweise darüber, ob die Sicherheit auf diesen öffentlichen Plätzen tatsächlich nicht verbessert wurde; das wurde von dir bereits angesprochen.

    Was sind eigentlich die offiziellen Ziele/Begründungen der öffentlichen Kamera-Überwachung? Und warum nennt man eigentlich gleich Überwachung? :-)

    1. Agent Fishgang

      Es gibt zwei Gründe für schwammige Etikettierungen: die eigene Position ist nicht ganz klar oder es wird ideologisch argumentiert. Dann sind “die Sozialschmarotzer”, “die Terroristen” oder eben “die Manager” gemeint. Dass mit Manager aber auch ein 53-jähriger mit mäßiger Ausbildung, der bei Mutti wohnt und über Umwege an diesen Job da, wo er so einer kleinen Provinzklitsche die Abrechnungen macht, gelangt ist, gemeint ist, muss ausgeblendet werden. Der Manager macht im Jahr ein Heidengeld, weil er immer weiß, wer wann wo warum ist – um es mal auf die Grundcharakteristika zu reduzieren.
      Im Übrigen fällt mir bei Deinem ersten Post dieses Lied von Borat ein, das er in Texas in einer Kneipe gesungen hat. “…you must be careful of his teeth. They take everybody money and never give it back.” Die Erfolgsformel lautet: schätze Dein Publikum ein und präsentiere ihnen ihre Klischees als weithin bekannte und akzeptierte Tatsachen und Wahrheiten, damit sie applaudieren.

  4. Akim

    Bleiben wir mal bei der Frage der privaten Überwachung. Angenommen, ein Manager von BMW hat tatsächlich Zugriff auf diese Daten und er nutzt sie eventuell auch. Wird das kritisiert? Und wenn ja, warum? Warum sollte dieser keinen Sicherheitsvorteil besitzen dürfen?
    Was ist genau mit sozialer Isolation gemeint und ist sie in diesem Fall betroffen?

    Ich kritisiere u.a. deshalb die Verwendung des Begriffs “weißer Manager”, da ich ein sehr unklares stereotypes Feindbild vermute. Warum wurde eigentlich Wert darauf gelegt, die weißen Manager zu nennen? Nutzen andersfarbige Manager diese Informationsquelle nicht? Nutzen Manager überhaupt wesentlich diese Informationen – wenn ja, wofür?

  5. Akim

    Seit wann funktioniert html-Code eigentlich nicht mehr? Kann man BB-Code verwenden?

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