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	<title>Kommentare zu: Harald Lesch zum Klimawandel und Energie</title>
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	<description>Es gibt Gedanken, die sind klüger als die Leute, die sie haben.</description>
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		<title>Von: Addliss</title>
		<link>http://addliss.net/harald-lesch-zum-klimawandel-und-energie/2010/02/24/comment-page-1#comment-537</link>
		<dc:creator>Addliss</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 23:18:26 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sehe nicht, dass jede wirtschaftliche Leistung auf einer Ressourcen-Transaktion mit der Natur beruht. Das m&#252;sste man sich genauer ansehen.
Au&#223;erdem sehe ich nicht jede Ressourcen-Transaktion als etwas problematisches an, denn Transaktion kann auch bedeuten, dass man etwas nimmt und etwas anderes zur&#252;ckgibt. Das soll nicht romantisch verkl&#228;rt klingen, sondern eher beschreiben, wie Ressourcen-Management sinnvoll betrieben werden kann.

Sicher w&#228;re eine Umstellung der Wirtschaft mit erheblichen Kosten verbunden. Doch andererseits birgt sie auch wieder Chancen, sich weiter zu entwickeln. Gerade jetzt, wo man nicht mehr wei&#223;, wo man hin expandieren soll - und unsere Wirtschaft beruht ja auf Wachstum - w&#228;re es eine M&#246;glichkeit, sich der biologischen, umwelttechnischen oder sonstwie gearteten Weiterentwicklung zu widmen.

OK, aber mit dem Punkt hast du Recht: In Wahrheit wollen die meisten Menschen gar keine Umstellung, sobald ihnen die Folgen bewusst werden. Doch daran muss man arbeiten. Und wenn sie nicht wollen, kann man nix machen. So fatalistisch das klingt - es ist schlicht und ergreifend so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe nicht, dass jede wirtschaftliche Leistung auf einer Ressourcen-Transaktion mit der Natur beruht. Das m&#252;sste man sich genauer ansehen.<br />
Au&#223;erdem sehe ich nicht jede Ressourcen-Transaktion als etwas problematisches an, denn Transaktion kann auch bedeuten, dass man etwas nimmt und etwas anderes zur&#252;ckgibt. Das soll nicht romantisch verkl&#228;rt klingen, sondern eher beschreiben, wie Ressourcen-Management sinnvoll betrieben werden kann.</p>
<p>Sicher w&#228;re eine Umstellung der Wirtschaft mit erheblichen Kosten verbunden. Doch andererseits birgt sie auch wieder Chancen, sich weiter zu entwickeln. Gerade jetzt, wo man nicht mehr wei&#223;, wo man hin expandieren soll &#8211; und unsere Wirtschaft beruht ja auf Wachstum &#8211; w&#228;re es eine M&#246;glichkeit, sich der biologischen, umwelttechnischen oder sonstwie gearteten Weiterentwicklung zu widmen.</p>
<p>OK, aber mit dem Punkt hast du Recht: In Wahrheit wollen die meisten Menschen gar keine Umstellung, sobald ihnen die Folgen bewusst werden. Doch daran muss man arbeiten. Und wenn sie nicht wollen, kann man nix machen. So fatalistisch das klingt &#8211; es ist schlicht und ergreifend so.</p>
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		<title>Von: Akim</title>
		<link>http://addliss.net/harald-lesch-zum-klimawandel-und-energie/2010/02/24/comment-page-1#comment-536</link>
		<dc:creator>Akim</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 21:53:16 +0000</pubDate>
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		<description>1. Die Tabelle ist mir jetzt klar; ich hatte auch genau diese Form vermutet, nur erkennbar war es eben nicht.

2. Deine Beschreibung der statistischen Fehler geht in Ordnung, nur bin ich der Meinung, dass die Einordnung in die reale Situation etwas fragw&#252;rdig bzw. problembehaftet ist. Falls dich statistische Fehler usw. mehr interessieren, sag Bescheid.

3. Lesch (und jeder andere) kann seinen Vergleich w&#228;hlen, wie er m&#246;chte - jeder Vergleich vereinfacht schlie&#223;lich. Ich stelle nur in Frage, dass damit die wichtigsten Aspekte beleuchtet oder schlimmer wesentliche Gegenargumente ausgeblendet werden. Wenn man zudem bedenkt, dass Lesch in dem Moment f&#252;r eine &#196;nderung des Verhaltens in Bezug auf CO2-Emissionen pl&#228;diert (und er ist ein Vertreter der Wissenschaft), ist sein Beitrag nicht harmlos.

4. Ich gehe fest davon aus, dass eine wesentliche Senkung von CO2-Emissionen (bzw. &#228;hnliche Projekte) eine sp&#252;rbare Verringerung der Lebensqualit&#228;t (nach westlichen Ma&#223;st&#228;ben) unmittelbar zur Folge h&#228;tte. Der Grund liegt darin, dass praktisch jede wirtschaftliche T&#228;tigkeit direkt oder indirekt auf einer Ressourcen-Transaktion mit &quot;der&quot; Natur beruht. Ich sehe es &#228;hnlich, dass der &quot;Preis&quot; der &#196;nderung in Hinsicht auf m&#246;gliche Alternativen vertretbar ist, doch verstehen viele nicht die politische Bedeutung:

5. Eine Umstellung der Wirtschaft w&#228;re mit erheblichen Kosten verbunden. Der Staat sieht sich sogar gezwungen, besondere Subventionen anzubieten, um &#252;berhaupt umweltfreundlichere Technologien umsetzen zu k&#246;nnen. Kosten bedeuten auch (zumindest kurz-/mittelfristige) Effizienzeinbu&#223;en, die anderen &#214;konomien eventuell fundamentale Vorteile verschaffen. Das hat zur Folge, dass eine grundlegende Verhaltens&#228;nderung gleichzeitig von vielen Staaten und in &#228;hnlichem Umfang vorgenommen werden m&#252;sste. Wer aber sorgt f&#252;r die Umsetzung und Kontrolle? Welche Anreize bestehen gegen eine ehrliche Umsetzung? Die Antwort ist leicht und ern&#252;chternd.

6. In Wahrheit wollen die meisten Menschen gar keine Umstellung der Wirtschaft. Sp&#228;testens, sobald ihnen die Folgen ansatzweise bewusst werden, sind sie dagegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Die Tabelle ist mir jetzt klar; ich hatte auch genau diese Form vermutet, nur erkennbar war es eben nicht.</p>
<p>2. Deine Beschreibung der statistischen Fehler geht in Ordnung, nur bin ich der Meinung, dass die Einordnung in die reale Situation etwas fragw&#252;rdig bzw. problembehaftet ist. Falls dich statistische Fehler usw. mehr interessieren, sag Bescheid.</p>
<p>3. Lesch (und jeder andere) kann seinen Vergleich w&#228;hlen, wie er m&#246;chte &#8211; jeder Vergleich vereinfacht schlie&#223;lich. Ich stelle nur in Frage, dass damit die wichtigsten Aspekte beleuchtet oder schlimmer wesentliche Gegenargumente ausgeblendet werden. Wenn man zudem bedenkt, dass Lesch in dem Moment f&#252;r eine &#196;nderung des Verhaltens in Bezug auf CO2-Emissionen pl&#228;diert (und er ist ein Vertreter der Wissenschaft), ist sein Beitrag nicht harmlos.</p>
<p>4. Ich gehe fest davon aus, dass eine wesentliche Senkung von CO2-Emissionen (bzw. &#228;hnliche Projekte) eine sp&#252;rbare Verringerung der Lebensqualit&#228;t (nach westlichen Ma&#223;st&#228;ben) unmittelbar zur Folge h&#228;tte. Der Grund liegt darin, dass praktisch jede wirtschaftliche T&#228;tigkeit direkt oder indirekt auf einer Ressourcen-Transaktion mit &#8220;der&#8221; Natur beruht. Ich sehe es &#228;hnlich, dass der &#8220;Preis&#8221; der &#196;nderung in Hinsicht auf m&#246;gliche Alternativen vertretbar ist, doch verstehen viele nicht die politische Bedeutung:</p>
<p>5. Eine Umstellung der Wirtschaft w&#228;re mit erheblichen Kosten verbunden. Der Staat sieht sich sogar gezwungen, besondere Subventionen anzubieten, um &#252;berhaupt umweltfreundlichere Technologien umsetzen zu k&#246;nnen. Kosten bedeuten auch (zumindest kurz-/mittelfristige) Effizienzeinbu&#223;en, die anderen &#214;konomien eventuell fundamentale Vorteile verschaffen. Das hat zur Folge, dass eine grundlegende Verhaltens&#228;nderung gleichzeitig von vielen Staaten und in &#228;hnlichem Umfang vorgenommen werden m&#252;sste. Wer aber sorgt f&#252;r die Umsetzung und Kontrolle? Welche Anreize bestehen gegen eine ehrliche Umsetzung? Die Antwort ist leicht und ern&#252;chternd.</p>
<p>6. In Wahrheit wollen die meisten Menschen gar keine Umstellung der Wirtschaft. Sp&#228;testens, sobald ihnen die Folgen ansatzweise bewusst werden, sind sie dagegen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Addliss</title>
		<link>http://addliss.net/harald-lesch-zum-klimawandel-und-energie/2010/02/24/comment-page-1#comment-533</link>
		<dc:creator>Addliss</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 20:10:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://addliss.net/?p=1766#comment-533</guid>
		<description>Zum Fehler erster und zweiter Art: Ich als statistisch halb gebildeter (was ich einr&#228;umen muss) unterscheide zwischen dem Fehler erster und zweiter Art ganz einfach nach dem Kriterium, bei welchem Fall die meisten negativen Konsequenzen (oder die qualitativ negativsten) auftreten.

Ich habe am Wochenende in einem Gespr&#228;ch auch mitbekommen, dass meine Tabellenbeschreibung unklar war. Was ich sagen wollte: Es entstehen 4 F&#228;lle, die man nach Konsequenzen betrachen muss.

a) die Klimaskeptiker haben Recht (&quot;wahr&quot;) und wir handeln nach ihren Ratschl&#228;gen
b) die Klimaskeptiker haben Recht (&quot;wahr&quot;) und wir handeln nicht nach ihren Ratschl&#228;gen
c) die Klimaskeptiker haben Unrecht (&quot;falsch&quot;) und wir handeln nach ihren Ratschl&#228;gen
d) die Klimaskeptiker haben Unrecht (&quot;falsch&quot;) und wir handeln nicht nach ihren Ratschl&#228;gen

Dies wollte ich in Tabellenform ausgedr&#252;ckt wissen mit den zwei Spalten &quot;wahr&quot; und &quot;falsch&quot;, zu denen jeweils zugeordnet wird, wie wir handeln.

Deine Erweiterung des Bildes ist nat&#252;rlich richtig, doch Lesch reduziert es ein wenig. Da kann man verschiedener Meinung sein, ob er das tun sollte. Einerseits versucht er nat&#252;rlich, an die Menschen ranzukommen, indem er es nicht so kompliziert macht. Andererseits kann es nat&#252;rlich auch verf&#228;lschend sein, wenn man es zu sehr herunterbricht.

Zum 4.: Die Frage ist hierbei, wie viel wir an Lebensqualit&#228;t, Produktivit&#228;t und Effizienz verlieren sowie ob das nicht ein geringer Preis daf&#252;r w&#228;re, das weitere &#220;berleben zu sichern (wenn man denn davon ausgeht, dass dies hilft).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Fehler erster und zweiter Art: Ich als statistisch halb gebildeter (was ich einr&#228;umen muss) unterscheide zwischen dem Fehler erster und zweiter Art ganz einfach nach dem Kriterium, bei welchem Fall die meisten negativen Konsequenzen (oder die qualitativ negativsten) auftreten.</p>
<p>Ich habe am Wochenende in einem Gespr&#228;ch auch mitbekommen, dass meine Tabellenbeschreibung unklar war. Was ich sagen wollte: Es entstehen 4 F&#228;lle, die man nach Konsequenzen betrachen muss.</p>
<p>a) die Klimaskeptiker haben Recht (&#8220;wahr&#8221;) und wir handeln nach ihren Ratschl&#228;gen<br />
b) die Klimaskeptiker haben Recht (&#8220;wahr&#8221;) und wir handeln nicht nach ihren Ratschl&#228;gen<br />
c) die Klimaskeptiker haben Unrecht (&#8220;falsch&#8221;) und wir handeln nach ihren Ratschl&#228;gen<br />
d) die Klimaskeptiker haben Unrecht (&#8220;falsch&#8221;) und wir handeln nicht nach ihren Ratschl&#228;gen</p>
<p>Dies wollte ich in Tabellenform ausgedr&#252;ckt wissen mit den zwei Spalten &#8220;wahr&#8221; und &#8220;falsch&#8221;, zu denen jeweils zugeordnet wird, wie wir handeln.</p>
<p>Deine Erweiterung des Bildes ist nat&#252;rlich richtig, doch Lesch reduziert es ein wenig. Da kann man verschiedener Meinung sein, ob er das tun sollte. Einerseits versucht er nat&#252;rlich, an die Menschen ranzukommen, indem er es nicht so kompliziert macht. Andererseits kann es nat&#252;rlich auch verf&#228;lschend sein, wenn man es zu sehr herunterbricht.</p>
<p>Zum 4.: Die Frage ist hierbei, wie viel wir an Lebensqualit&#228;t, Produktivit&#228;t und Effizienz verlieren sowie ob das nicht ein geringer Preis daf&#252;r w&#228;re, das weitere &#220;berleben zu sichern (wenn man denn davon ausgeht, dass dies hilft).</p>
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	<item>
		<title>Von: Akim</title>
		<link>http://addliss.net/harald-lesch-zum-klimawandel-und-energie/2010/02/24/comment-page-1#comment-526</link>
		<dc:creator>Akim</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 14:14:46 +0000</pubDate>
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		<description>1. Vorsicht! Du sprichst vom Fehler erster und zweiter Art. Wenn du schon diese Begriffe der Statistik verwendest, dann fehlt da noch einige Erkl&#228;rung, wie du diese hier einordnest. Wei&#223;t du, warum man den Fehler erster Art i.d.R. vermeiden m&#246;chte bzw. was die beiden Fehler konkret unterscheidet (formal als auch inhaltlich)? Warum ist es &#252;berhaupt sinnvoll, zu unterscheiden - ist das Testproblem mathematisch betrachtet denn nicht symmetrisch? (falls dir die Sachen nicht klar sind, kann ich helfen)

2. Deine Tabellenbeschreibung ist mir nicht ganz klar. Es gibt widerspr&#252;chliche Felder (wahr-falsch: &quot;wir richten uns danach&quot;-&quot;wir richten uns nicht danach&quot;). Ich gehe davon aus, dass ich dich einfach falsch verstanden habe - wie ist es richtig zu verstehen?


3. Das Analogon mit der Familie greift meiner Meinung nach nicht v&#246;llig. Ich w&#252;rde es so erg&#228;nzen: Man steht mit seiner genervten und minderbemittelten Frau und seinen zwei kleinen Kindern vor der genannten Entscheidung. Allerdings befinden sich mitten auf dem Eis ein paar vereinzelte Jahrmarktst&#228;nde, die die Kinder unbedingt sehen m&#246;chten. Au&#223;erdem bemerkt man, dass bei dem Umweg links um die Eisfl&#228;che W&#246;lfe auflauern und bei einem Umweg rechts herum drei Ganoven mit geladenen Gewehren. Wof&#252;r entscheiden Sie sich?

Zur Erkl&#228;rung: Die Frau steht stellvertretend f&#252;r die einflussreiche Gesellschaft bzw. deren Eigenschaften f&#252;r die Bereitschaft und Kompetenz dieser. Die Kinder sind der Mittelpunkt der Gesellschaft und ihr Wunsch ist eine hohe Lebensqualit&#228;t. Die W&#246;lfe stehen f&#252;r wirtschaftlich-technischen R&#252;ckschritt, die drei zwielichtigen Wegelagerer f&#252;r andere Staaten, die sich eventuell die nachteilige Lage zu Nutze machen k&#246;nnten.
Welche Gegenargumente gibt es?


4. Zitat von Addliss:
&quot;Angenommen der Hype um den Klimawandel w&#228;re unberechtigt, aber wir reduzieren unsere Emissionen, da wir es nicht genau wissen. Dann haben wir nicht viel verloren, auch wenn es etwas unn&#246;tig sein sollte.&quot;
Wir verlieren dabei eventuell sehr viel - und das bezieht sich auf wirtschaftliche Produktivit&#228;t und Effizienz sowie Lebensqualit&#228;t und Au&#223;enpolitik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Vorsicht! Du sprichst vom Fehler erster und zweiter Art. Wenn du schon diese Begriffe der Statistik verwendest, dann fehlt da noch einige Erkl&#228;rung, wie du diese hier einordnest. Wei&#223;t du, warum man den Fehler erster Art i.d.R. vermeiden m&#246;chte bzw. was die beiden Fehler konkret unterscheidet (formal als auch inhaltlich)? Warum ist es &#252;berhaupt sinnvoll, zu unterscheiden &#8211; ist das Testproblem mathematisch betrachtet denn nicht symmetrisch? (falls dir die Sachen nicht klar sind, kann ich helfen)</p>
<p>2. Deine Tabellenbeschreibung ist mir nicht ganz klar. Es gibt widerspr&#252;chliche Felder (wahr-falsch: &#8220;wir richten uns danach&#8221;-&#8221;wir richten uns nicht danach&#8221;). Ich gehe davon aus, dass ich dich einfach falsch verstanden habe &#8211; wie ist es richtig zu verstehen?</p>
<p>3. Das Analogon mit der Familie greift meiner Meinung nach nicht v&#246;llig. Ich w&#252;rde es so erg&#228;nzen: Man steht mit seiner genervten und minderbemittelten Frau und seinen zwei kleinen Kindern vor der genannten Entscheidung. Allerdings befinden sich mitten auf dem Eis ein paar vereinzelte Jahrmarktst&#228;nde, die die Kinder unbedingt sehen m&#246;chten. Au&#223;erdem bemerkt man, dass bei dem Umweg links um die Eisfl&#228;che W&#246;lfe auflauern und bei einem Umweg rechts herum drei Ganoven mit geladenen Gewehren. Wof&#252;r entscheiden Sie sich?</p>
<p>Zur Erkl&#228;rung: Die Frau steht stellvertretend f&#252;r die einflussreiche Gesellschaft bzw. deren Eigenschaften f&#252;r die Bereitschaft und Kompetenz dieser. Die Kinder sind der Mittelpunkt der Gesellschaft und ihr Wunsch ist eine hohe Lebensqualit&#228;t. Die W&#246;lfe stehen f&#252;r wirtschaftlich-technischen R&#252;ckschritt, die drei zwielichtigen Wegelagerer f&#252;r andere Staaten, die sich eventuell die nachteilige Lage zu Nutze machen k&#246;nnten.<br />
Welche Gegenargumente gibt es?</p>
<p>4. Zitat von Addliss:<br />
&#8220;Angenommen der Hype um den Klimawandel w&#228;re unberechtigt, aber wir reduzieren unsere Emissionen, da wir es nicht genau wissen. Dann haben wir nicht viel verloren, auch wenn es etwas unn&#246;tig sein sollte.&#8221;<br />
Wir verlieren dabei eventuell sehr viel &#8211; und das bezieht sich auf wirtschaftliche Produktivit&#228;t und Effizienz sowie Lebensqualit&#228;t und Au&#223;enpolitik.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Addliss</title>
		<link>http://addliss.net/harald-lesch-zum-klimawandel-und-energie/2010/02/24/comment-page-1#comment-516</link>
		<dc:creator>Addliss</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 10:00:30 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, ich verstehe jetzt, was du meinst. Ich musste den Johnny noch mehrmals lesen, aber du hast schon Recht.
Mensch, was uns die alten Klassiker alles noch lehren k&#246;nnen... :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, ich verstehe jetzt, was du meinst. Ich musste den Johnny noch mehrmals lesen, aber du hast schon Recht.<br />
Mensch, was uns die alten Klassiker alles noch lehren k&#246;nnen&#8230; <img src='http://addliss.net/wp-content/plugins/smilies-themer/adiumicons/happy.png' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bemme</title>
		<link>http://addliss.net/harald-lesch-zum-klimawandel-und-energie/2010/02/24/comment-page-1#comment-515</link>
		<dc:creator>bemme</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 09:50:42 +0000</pubDate>
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		<description>Moment. Das Beispiel mit der Familie bezieht sich doch darauf, da&#223; man den einen Weg einschlagen kann, der zwar falsch (oder ein Umweg oder gar v&#246;llig unn&#246;tig) ist, also um den See herum,  obwohl das Eis getragen h&#228;tte, aber man dabei nicht viel verliert. Man kann aber auch alle Warnungen vor vielleicht br&#252;chigem Eis ignorieren und sich damit ins Ungl&#252;ck st&#252;rzen. Genau so auch die Klimadiskussion. Wenn man den warnenden Stimmen zuh&#246;rt, ist das vielleicht unn&#246;tig, aber der Mensch verliert auch nichts, wenn er umweltschonende Technologien erfindet. Machen wir aber nix, dann kann das gut gehen oder aber das Eis bricht.

Dementsprechend passt olle John schon ganz gut ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moment. Das Beispiel mit der Familie bezieht sich doch darauf, da&#223; man den einen Weg einschlagen kann, der zwar falsch (oder ein Umweg oder gar v&#246;llig unn&#246;tig) ist, also um den See herum,  obwohl das Eis getragen h&#228;tte, aber man dabei nicht viel verliert. Man kann aber auch alle Warnungen vor vielleicht br&#252;chigem Eis ignorieren und sich damit ins Ungl&#252;ck st&#252;rzen. Genau so auch die Klimadiskussion. Wenn man den warnenden Stimmen zuh&#246;rt, ist das vielleicht unn&#246;tig, aber der Mensch verliert auch nichts, wenn er umweltschonende Technologien erfindet. Machen wir aber nix, dann kann das gut gehen oder aber das Eis bricht.</p>
<p>Dementsprechend passt olle John schon ganz gut <img src='http://addliss.net/wp-content/plugins/smilies-themer/adiumicons/wink.png' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Addliss</title>
		<link>http://addliss.net/harald-lesch-zum-klimawandel-und-energie/2010/02/24/comment-page-1#comment-513</link>
		<dc:creator>Addliss</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 23:42:05 +0000</pubDate>
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		<description>Da interpretierst du Lennon aber ganz sch&#246;n stark. Ich sehe die Verbindung zu dem Beispiel mit der Familie nur &#252;ber Umwege. Aber Umwege spielen ja auch da eine Rolle... ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da interpretierst du Lennon aber ganz sch&#246;n stark. Ich sehe die Verbindung zu dem Beispiel mit der Familie nur &#252;ber Umwege. Aber Umwege spielen ja auch da eine Rolle&#8230; <img src='http://addliss.net/wp-content/plugins/smilies-themer/adiumicons/wink.png' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bemme</title>
		<link>http://addliss.net/harald-lesch-zum-klimawandel-und-energie/2010/02/24/comment-page-1#comment-512</link>
		<dc:creator>bemme</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 19:07:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://addliss.net/?p=1766#comment-512</guid>
		<description>Das Beispiel mit der Familie und dem See ist h&#252;bsch, aber hey ...das hat John Lennon schon gewusst:

Think of what you&#039;re saying
You can get it wrong and still you think that
It&#039;s all right

Think of what I&#039;m saying we can work it out
And get it straight or say good night</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Beispiel mit der Familie und dem See ist h&#252;bsch, aber hey &#8230;das hat John Lennon schon gewusst:</p>
<p>Think of what you&#8217;re saying<br />
You can get it wrong and still you think that<br />
It&#8217;s all right</p>
<p>Think of what I&#8217;m saying we can work it out<br />
And get it straight or say good night</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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