Flattr nun auch hier!

Flattr nennt sich selbst einen “micropaying service”. Man möchte dafür sorgen, dass die Menschen mit ihren Inhalten im Internet auch Geld verdienen können, selbst wenn sie nicht unbedingt professionell sind. Ich probiere es seit heute auch aus, da ich nach bisherigen Erfahrungsberichten nicht viel Negatives daran finden konnte. Es scheint zunächst einmal zu funktionieren.

Doch wie? Wer sich die Website nicht selbst durchlesen möchte, kann sich a) folgendes Video anschauen oder b) eine kleine Beschreibung von mir bekommen.

Folgendermaßen läuft es also: Es gibt zwei Seiten, den “User” und den “Site Owner”. Der Site Owner ist im Übrigen gleichzeitig auch User. Zunächst die User-Seite: Jeder Flattr-User stellt für jeden Monat ein, welchen Betrag an Geld er ausgeben möchte. Sobald ihm ein Inhalt auf einer Website gefällt oder die Website allgemein, und es ist ein Flattr-Button eingebunden, kann der User diesen anklicken. Er kann gleiches ebenfalls bei Inhalten auf der Flattr-Website tun (jeder Nutzer kann direkt auf der Flattr-Website Inhalte “vorschlagen”, damit andere sie wahrnehmen). Der Klick bedeutet, dass derjenige, der den Button eingebunden hat (bzw. der Inhaber des Flattr-Kontos ist), einen Teil des zuvor eingestellten Festbetrags bekommt. Am Ende des Monats werden die Klicks des Users gezählt und der eingestellte Betrag durch die Anzahl geteilt. So bekommt der Inhalte-Ersteller einen Bruchteil des Betrags – je nachdem, wie viele Inhalte der User bei ihm “geflattrt” hat. Je weniger Klicks desto mehr Anteile gibt es für jeden Klick – und andersherum.

Die “Site Owner”-Seite beinhaltet, dass man selbst Inhalte erstellt, sie mit einem Flattr-Button versieht oder auf der Flattr-Website anpreist. Dann ist nur noch “abwarten” angesagt. Je mehr Flattrer bei den eigenen Inhalten den Button anklicken, desto mehr Geld gibt es. Jeder Site Owner ist, wie gesagt, auch User und kann (muss) Geld ausgeben. Er stellt ebenfalls einen Betrag ein und kann dieses Geld auf Inhalte anderer Anbieter verteilen. (Seine eigenen Buttons anklicken, geht nicht! ;))

Sollte man in einem Monat einmal keinen Inhalt “flattrn”, zieht der Dienst das Geld trotzdem ein – behält aber nur die auch bei allen anderen Transaktionen anfallende Gebühr von 10% (dadurch finanzieren sie sich!). Die restlichen 90% werden gespendet:

What happens if I don’t flattr anything a month?
- Then your monthly amount is given to charity, we will not keep it.

Bisher kann man bei Flattr via Paypal oder Moneybookers zahlen. Für mich eine gute Wahl, da ich schon seit längerem Paypal-Kunde bin.

Eine gute, eher beispielhafte, Einführung zu Flattr gibt’s auch bei Spreeblick.

Nun wird es also unter jedem Beitrag von mir einen Flattr-Button geben, den ihr anklicken könnt – sofern ihr denn auch Flattrer seid. Auch einen allgemeinen Flattr-Button gibt’s in der rechten Sidebar. Sofern euch also irgendetwas von mir gefällt, könnt ihr mich ein wenig unterstützen sowie ihr natürlich auch andere unterstützen könnt und sollt!

PS: Jeder Flattrer kann Einladungen verschicken – nur so kann man sich momentan anmelden. Falls jemand eine Einladung braucht, kann er mir dies gern mitteilen.

flattr this!

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