Hier ist ein wirklich schöner Text von Roman Held, der den Blog Alternativen führt. Er schrieb im Rahmen der Aktion “Ich sehe was, was du nicht siehst” für aHeadwork.de den Text “Spiegel“. Es geht um die Großmutter einer fiktiven Person, um ihre Schönheit und um Leben und Tod. Aber eigentlich mehr um Leben. Aber lest selbst…
Die Frau im Spiegel war meine Großmutter, eine vornehme Dame, die schmuckglitzernd durch die Stadt ging, die jeden mit Namen kannte und immer herzlich begrüßte. Doch die Frau vor dem Spiegel war einfach nur meine Oma, die außer ihrem Ehering und einem Lächeln keinen Schmuck am Körper trug.
via [indigoidian]
