Classics Week – Part 8: William Orbit – Barber’s Adagio For Strings

Der letzte und wahrscheinlich wichtigste Teil meiner Klassikerwoche: Das “Adagio For Strings” von Samuel Barber (2. Satz des String Quartet No.1) ist wohl eines der bekanntesten “klassischen” Stücke (nicht wirklich klassisch, wohl eher neo-romantisch, aber das nur am Rande). Es gehört auch zu den meistgespielten und wurde auf so mancher Beerdigung gespielt. Filme oder Computerspiele bedienen sich ebenfalls der Bekanntheit und vor allem der Emotionalität, die das Stück aufbaut.

Da war auch ein Remake im Trance-Gewand nicht weit und es entstand der Ferry-Corsten-Remix, der für mich die beste Umsetzung darstellt. Es gibt noch viele viele andere professionelle und weniger professionelle Remakes wie der von Tiësto (2004), doch an den Ferry-Corsten-Remix kommt der nicht ran, zumindest transportiert er nicht diese Emotionalität, sondern verbindet eher die Melodie mit einer Club-Atmosphäre. Der ATB-Remix, der – wie der Ferry-Corsten-Remix – auf Anstoß von William Orbit produziert wurde, nutzt die Harmonien ebenfalls zu einer überraschenden, aber gelungenen, Wendung. Aber auch hier: Ferry Corsten hat es viel mehr verstanden, den Geist des Stücks einzufangen. Wie dem auch sei – hier vier Versionen nacheinander:

1. Ferry Corsten Remix (1999)

2. Remake von William Orbit (das überhaupt zu obigem Remix führte, 1999)

3. Original (1936, Uraufführung 1938)

4. Umarbeitung als “Agnus Dei” für Chor (1967)

Wer das Stück mag, kann es an dieser Stelle kostenlos und legal (zum Privatgebrauch) herunterladen.

William Orbit – Barber’s Adagio For Strings (Ferry Corsten Remix)

William Orbit – Barber’s Adagio For Strings

Samuel Barber – “Adadio For Strings”

Samuel Barber – “Agnus Dei”

flattr this!

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2 comments


  1. Witzig, dass das Remake eines Remakes etc ein Klassiker geworden ist :) – Guter Song auf jeden Fall.

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