Buch: viel zu viele

Nachdem ich mich schon in einigen Artikeln über gelesene Bücher ausgelassen habe, war mein aktuelles Projekt, endlich mal ein berühmtes Buch zu lesen, von dem viel gesprochen wird, aber das ich noch nicht kenne: “Der Schwarm”. Der Anfang ist sehr geschickt, setzt einen interessanten Konflikt, der zudem auch immer die Fragen im Leser zurücklässt: “Warum passiert das alles?” und “Wie geht es weiter?”. Allerdings ist mir die Sprache auf den ersten Blick etwas zu einfach. Sicher, es ist eine Übersetzung aus dem Englischen, wo die parataktische Satzbauweise viel verbreiteter ist. Dennoch hätte ich mir vom Autor selbst ein wenig mehr Anspruch gewünscht. Nun, man kann nicht alles haben! ;) Also weiterhin: Gespannt sein und nicht zu früh urteilen.

Außerdem gibt es aber noch ein paar Bücher, die nun an der Reihe sind. An der Reihe sein müssen.

David Hume “Über Moral”, Ludwig Wittgenstein “Philosophische Untersuchungen” (und dazu sollte man eigentlich kennen: “Tractatus logico philosophicus”), Immanuel Kant “Prolegomena zu einer jeden Metaphysik, die Wissenschaft wird sein können” (und dazu sollte man eigentlich kennen: “Metaphysik der Sitten”), Ansgar Beckermann “Einführung in die Logik”, Pico della Mirandola “De homini dignitate” (“Über die Würde des Menschen”).

Das ist die Primärliteratur, die vorrangig bearbeitet wird. Dazu kommt natürlich die Sekundärliteratur und einzelne Aufsätze, die Primärtexte für Seminare sind. Und da sag’ mal noch einer, Studenten hätten nix zu tun…

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2 comments


  1. Bei Ansgar Beckermann habe ich an der Uni Bielefeld mal Logik gelernt. Schöne Zeit!

    • Als Lektor für diese “Einführung in die Logik” war auch mein jetziger Logik-Dozent Henning Moritz tätig. Der Beckermann hat das schon ganz gut gemacht! :)
      Irgendwie scheint die Uni Bielefeld sowieso recht gute Kontakte hier nach Magdeburg zu unterhalten…

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