Bobby McFerrin, Neuroscience, Jazz und das Ave Maria

René hat bei Nerdcore auf das World Science Festival hingewiesen, bei dem Bobby McFerrin eine interessante sowie witzige Aktion bringt. Seht selbst:

World Science Festival 2009: Bobby McFerrin Demonstrates the Power of the Pentatonic Scale from World Science Festival on Vimeo.

René sagt richtig, dass, wer das Buch “Musicophilia: Tales of Music and the Brain” kenne, dem sei dieses Phänomen, was man hier beobachten kann nichts Neues. Auch ich war nicht sonderlich überrascht, wenngleich wenn es immer wieder faszinierend ist. Ich kenne das Buch “Musicophilia” nicht, dennoch kann ich mir recht leicht mit (nicht nur) einer gewissen musikalischen Sozialisation erklären, dass McFerrins Experiment immer wieder funktioniert. Die neuronalen Hintergründe müsste ich mir allerdings anlesen.

Das erinnerte mich jedoch an Bobby McFerrin, den ich in meiner Jugend lange Zeit nicht wirklich wahrgenommen hatte. Sicherlich kannte ich seinen Hit “Don’t worry, be happy” – den ich zugegebenermaßen nicht wirklich mochte, jedoch nun unter ganz anderen Gesichtspunkten bewundere – , doch so richtig bewusst war mir der Name nicht. Bis ich eines Tages bei jemandem einen Konzertmitschnitt von einem Jazzfestival sah. Dort spielte McFerrin allein halbe Jazzorchester oder experimentierte folgendermaßen…

Ganz so neu ist diese ganze Sache also nicht gewesen (was René auch niemals behauptet hat). Ob ich genau diesen Mitschnitt gesehen hatte, weiß ich nicht, glaube ich aber nicht. Eher diesen hier – an dieses Stück kann ich mich auf jeden Fall sehr genau erinnern:

Wenn ihr euch durch die Videos genau dieses Mitschnitts klickt, werdet ihr auf noch mehr McFerrin-Publikum-Interaktion stoßen. Ich lege euch auch nahe, vielleicht den einen oder anderen Mitschnitt eines Konzertes zu kaufen, der Typ ist immer ein Erlebnis!

Abschließend zeige ich euch noch ein Video, in dem McFerrin das “Ave Maria” spielt, das Charles Gounod im 19. Jahrhundert über das erste Präludium C-Dur aus dem Wohltemperierten Clavier von J. S. Bach schrieb. Wie McFerrin das aufzieht – und wie das auch noch funktioniert – , war für mich eine Überraschung und ist mir nach wie vor ein bisschen ein Rätsel. ;)

via [Nerdcore]

flattr this!

Lifestyle & Kunst , , , , , , , , ,

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>