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	<title>Kommentare zu: Am Rande der Demo &#8220;Freiheit statt Angst&#8221;</title>
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	<description>Es gibt Gedanken, die sind klüger als die Leute, die sie haben.</description>
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		<title>Von: Agent Fishgang</title>
		<link>http://addliss.net/am-rande-der-demo-freiheit-statt-angst/2009/09/13/comment-page-1#comment-145</link>
		<dc:creator>Agent Fishgang</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 12:52:02 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-144&quot;&gt;Agent Fishgang&lt;/a&gt;: korr.: auszutesten,</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a class="atr_link" href="#comment-144">Agent Fishgang</a>: korr.: auszutesten,</p>
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		<title>Von: Agent Fishgang</title>
		<link>http://addliss.net/am-rande-der-demo-freiheit-statt-angst/2009/09/13/comment-page-1#comment-144</link>
		<dc:creator>Agent Fishgang</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 12:49:10 +0000</pubDate>
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		<description>@Addliss: Das mit der Nummer, gut, geschenkt; macht auch nicht den kern des kommentars aus.

In der tat bemerkt akim genau richtig, dass &quot;[e]ine Demonstration [...] eine Form der (politischen) Gewalt&quot; ist. Und genau deshalb halte ich den Vergleich nicht f&#252;r so schrecklich hinkend, denn am konzept politischer gewalt hat sich nichts ge&#228;ndert.
Nach wie vor ist eine demonstration der bewusste und gewollte eintritt in eine konfliktsituation. Der austritt aus der tats&#228;chlichen oder konkludenten harmonie - i. e. wenigstens stillschweigenden zustimmung resp. einwilligung in politisches handeln - stellt dabei einen durchaus legitimen aber eben auch (gewaltsamen) akt der souver&#228;nit&#228;tsmissachtung der herrschenden dar. Diese idee ist nicht neu und vornehmlich von anglo-amerikanischen demokratietheorien beeinflusst (die politische bedeutung sog. mobs in der unabh&#228;ngigkeitsbewegung sei in diesem kontext als interessante, gleicherma&#223;en am&#252;sante und beachtensw&#252;rdige randnotiz zu verstehen).
Und exakt diesen punkt scheinen, wie mich d&#252;nkt, einige der sch&#246;nwetterdemonstranten nicht zu begreifen. Die Austragung eines konfliktes ohne gewalt (Obacht!: ganz im sinne Habermas&#039;, also lediglich machtaus&#252;bung und nicht notwendig draufhauen) ist nicht m&#246;glich. 

Was ich zu hinzuweisen suchte, ist also dies: Unverzichtbares element der reflexion von polizeigewalt ist das bewusstsein der f&#252;lle der alternativen (historischen) m&#246;glichkeiten. Jede zeit nutzt unterschiedliche mittel und im antiken Rom waren es die liktoren, die einfach mit gerten auf schaulustige einschlugen. Insofern sollte allein das verbriefte recht zur demonstration, also offenen opposition - Machiavelli w&#252;rde sicher erst schockiert, dann betroffen, dann traurig und dann wieder schockiert sein - in der gegenwart als nicht selbstverst&#228;ndliche errungenschaft verstanden werden. Ein recht, die grenzen der geduld der ordnungskr&#228;fte auszutesten ist damit ebensowenig einhergehend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Addliss: Das mit der Nummer, gut, geschenkt; macht auch nicht den kern des kommentars aus.</p>
<p>In der tat bemerkt akim genau richtig, dass &#8220;[e]ine Demonstration [...] eine Form der (politischen) Gewalt&#8221; ist. Und genau deshalb halte ich den Vergleich nicht f&#252;r so schrecklich hinkend, denn am konzept politischer gewalt hat sich nichts ge&#228;ndert.<br />
Nach wie vor ist eine demonstration der bewusste und gewollte eintritt in eine konfliktsituation. Der austritt aus der tats&#228;chlichen oder konkludenten harmonie &#8211; i. e. wenigstens stillschweigenden zustimmung resp. einwilligung in politisches handeln &#8211; stellt dabei einen durchaus legitimen aber eben auch (gewaltsamen) akt der souver&#228;nit&#228;tsmissachtung der herrschenden dar. Diese idee ist nicht neu und vornehmlich von anglo-amerikanischen demokratietheorien beeinflusst (die politische bedeutung sog. mobs in der unabh&#228;ngigkeitsbewegung sei in diesem kontext als interessante, gleicherma&#223;en am&#252;sante und beachtensw&#252;rdige randnotiz zu verstehen).<br />
Und exakt diesen punkt scheinen, wie mich d&#252;nkt, einige der sch&#246;nwetterdemonstranten nicht zu begreifen. Die Austragung eines konfliktes ohne gewalt (Obacht!: ganz im sinne Habermas&#8217;, also lediglich machtaus&#252;bung und nicht notwendig draufhauen) ist nicht m&#246;glich. </p>
<p>Was ich zu hinzuweisen suchte, ist also dies: Unverzichtbares element der reflexion von polizeigewalt ist das bewusstsein der f&#252;lle der alternativen (historischen) m&#246;glichkeiten. Jede zeit nutzt unterschiedliche mittel und im antiken Rom waren es die liktoren, die einfach mit gerten auf schaulustige einschlugen. Insofern sollte allein das verbriefte recht zur demonstration, also offenen opposition &#8211; Machiavelli w&#252;rde sicher erst schockiert, dann betroffen, dann traurig und dann wieder schockiert sein &#8211; in der gegenwart als nicht selbstverst&#228;ndliche errungenschaft verstanden werden. Ein recht, die grenzen der geduld der ordnungskr&#228;fte auszutesten ist damit ebensowenig einhergehend.</p>
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		<title>Von: Akim</title>
		<link>http://addliss.net/am-rande-der-demo-freiheit-statt-angst/2009/09/13/comment-page-1#comment-143</link>
		<dc:creator>Akim</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 15:45:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://addliss.net/?p=858#comment-143</guid>
		<description>Extrem nervig finde ich ein Verhalten, wie es der Mann im blauen T-Shirt zeigt. Nat&#252;rlich d&#252;rfen sich die Polizisten nicht alles erlauben und keinesfalls grundlos attackieren, aber dieses selbstgerechte &quot;Ich-bin-ein-B&#252;rger-und-setze-meine-Rechte-trotzig-durch&quot; passt &#252;berhaupt nicht zur Situation, zumal die Polizei in dem Moment ganz andere Probleme zu bew&#228;ltigen hat. Auch richtig ist, dass der Mann den Weisungen nicht gefolgt ist und sich ganz klar in die &quot;falsche&quot; Richtung bewegt hat, was offen seine geringsch&#228;tzende Haltung bzw. Respektlosigkeit zeigt.

Merkw&#252;rdig finde ich allerdings 0:34 - 0:37. Der Polizist haut ziemlich wild drei-, viermal um sich und trifft dabei zwei verschiedene Demonstranten. Nicht nur, dass das Niveau der Gewalt f&#252;r mich durch das Video nicht nachvollziehbar ist, sondern auch die Art des Angriffs sieht etwas unprofessionell aus. So, wie ich es den Bildern nach einsch&#228;tze, wollte derjenige, der etwas auf die Nase bekommt, dem Mann mit dem Fahrrad &quot;helfen&quot; und ist in Richtung Polizist geschritten bzw. hat dahin gegriffen. Das k&#246;nnte vom schlagkr&#228;ftigen Polizisten als Angriff gedeutet worden sein, was ihn zum Eingreifen bringt. Was da genau abgelaufen ist, kann man aber an Hand dieser Aufnahme nicht endg&#252;ltig kl&#228;ren, denke ich.

Der Vergleich mit den Zust&#228;nden von vor 100 Jahren oder fr&#252;her hinkt - nur, weil es damals undemokratischer zuging, ist die heutige Situation nicht unbedingt zufriedenstellend bzw. so eine Ausschreitung direkt zu akzeptieren.

Das &quot;Opfer&quot; des Polizeiangriffs (der mit der blutenden Nase) sowie der Kameramann wirken auf mich so, als w&#252;rden sie insgeheim &#252;ber den Angriff triumphieren - der Dialog wirkt unnat&#252;rlich.

Noch etwas: Eine Demonstration ist eine Form der (politischen) Gewalt. Das rechtfertigt zwar nicht diesen Angriff, aber erkl&#228;rt z.T. die herrschende Spannung zwischen den Demonstranten und der Polizei.

Alles in allem stehe ich allerdings hinter dem Demonstranten, da das Video f&#252;r mich zun&#228;chst keinen anderen Schluss zul&#228;sst.


War es eigentlich ein gro&#223;er Zufall, dass diese Szene auch gefilmt wurde?




WIR SIND FRIEDLICH - WAS SEID IHR?!   &lt;-- LOL</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Extrem nervig finde ich ein Verhalten, wie es der Mann im blauen T-Shirt zeigt. Nat&#252;rlich d&#252;rfen sich die Polizisten nicht alles erlauben und keinesfalls grundlos attackieren, aber dieses selbstgerechte &#8220;Ich-bin-ein-B&#252;rger-und-setze-meine-Rechte-trotzig-durch&#8221; passt &#252;berhaupt nicht zur Situation, zumal die Polizei in dem Moment ganz andere Probleme zu bew&#228;ltigen hat. Auch richtig ist, dass der Mann den Weisungen nicht gefolgt ist und sich ganz klar in die &#8220;falsche&#8221; Richtung bewegt hat, was offen seine geringsch&#228;tzende Haltung bzw. Respektlosigkeit zeigt.</p>
<p>Merkw&#252;rdig finde ich allerdings 0:34 &#8211; 0:37. Der Polizist haut ziemlich wild drei-, viermal um sich und trifft dabei zwei verschiedene Demonstranten. Nicht nur, dass das Niveau der Gewalt f&#252;r mich durch das Video nicht nachvollziehbar ist, sondern auch die Art des Angriffs sieht etwas unprofessionell aus. So, wie ich es den Bildern nach einsch&#228;tze, wollte derjenige, der etwas auf die Nase bekommt, dem Mann mit dem Fahrrad &#8220;helfen&#8221; und ist in Richtung Polizist geschritten bzw. hat dahin gegriffen. Das k&#246;nnte vom schlagkr&#228;ftigen Polizisten als Angriff gedeutet worden sein, was ihn zum Eingreifen bringt. Was da genau abgelaufen ist, kann man aber an Hand dieser Aufnahme nicht endg&#252;ltig kl&#228;ren, denke ich.</p>
<p>Der Vergleich mit den Zust&#228;nden von vor 100 Jahren oder fr&#252;her hinkt &#8211; nur, weil es damals undemokratischer zuging, ist die heutige Situation nicht unbedingt zufriedenstellend bzw. so eine Ausschreitung direkt zu akzeptieren.</p>
<p>Das &#8220;Opfer&#8221; des Polizeiangriffs (der mit der blutenden Nase) sowie der Kameramann wirken auf mich so, als w&#252;rden sie insgeheim &#252;ber den Angriff triumphieren &#8211; der Dialog wirkt unnat&#252;rlich.</p>
<p>Noch etwas: Eine Demonstration ist eine Form der (politischen) Gewalt. Das rechtfertigt zwar nicht diesen Angriff, aber erkl&#228;rt z.T. die herrschende Spannung zwischen den Demonstranten und der Polizei.</p>
<p>Alles in allem stehe ich allerdings hinter dem Demonstranten, da das Video f&#252;r mich zun&#228;chst keinen anderen Schluss zul&#228;sst.</p>
<p>War es eigentlich ein gro&#223;er Zufall, dass diese Szene auch gefilmt wurde?</p>
<p>WIR SIND FRIEDLICH &#8211; WAS SEID IHR?!   &lt;&#8211; LOL</p>
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	<item>
		<title>Von: Addliss</title>
		<link>http://addliss.net/am-rande-der-demo-freiheit-statt-angst/2009/09/13/comment-page-1#comment-142</link>
		<dc:creator>Addliss</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 13:35:33 +0000</pubDate>
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		<description>Im Grunde gebe ich dir Recht. Die Sprechch&#246;re tragen nicht wirklich zur Deeskalation bei und provozieren eher. Dennoch glaube ich nicht alles, was so &#252;ber &quot;den schwarzen Block&quot; o.&#228;. berichtet wird, ohne zu hinterfragen. Oft genug habe ich Zeugenberichte geh&#246;rt, Videos gesehen o.&#228;., die zeigen, dass auch die Polizei manchmal provokant und eskalierend auftritt.

Ich habe an dem Tag auch einige vom &quot;antikapitalistischen Block&quot; gesehen, Selbstzweckdemonstranten, wie du richtig sagst. Komische Typen. Doch sehe ich den Kollegen in blau hier in keiner Situation, die derartige Handgreiflichkeiten erfordern. Ein freundliches &quot;bitte, bitte&quot; w&#228;re unangebracht gewesen und wurde ja schon ausgesprochen. Danach h&#228;tte man ihn einfachst mit 1-2 Leuten festhalten k&#246;nnen und an die entsprechende Stelle bef&#246;rdern.

Im &#220;brigen, nur als Info: Es gibt keine Einsatznummer einzelner Polizisten. Was die Beamten auf der Jacke tragen, erkl&#228;rt ein Kommentator von netzpolitik:

bevor hier missverst&#228;ndnisse aufkommen:
die r&#252;ckennumer 2212 bedeutet:
2. bereitschaftspolizeiabteilung (stationiert in tegel, soweit ich wei&#223;)
2. hundertschaft
1. zug (in berlin der beweissicherungs- und festnahmezug)
2. gruppe.

Wie du wei&#223;t, besteht eine Gruppe aus 8-10 Leuten - von daher ist eine Identifikation ziemlich schwierig.

Der Vergleich zum 19. Jh. oder Zeiten noch davor halte ich f&#252;r unangebracht. Wenn in der BRD heute noch so agiert w&#252;rde, d&#252;rften wir uns nicht Rechtsstaat nennen, und es w&#252;rde zeigen, dass wir aus der Vergangenheit nicht gelernt h&#228;tten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Grunde gebe ich dir Recht. Die Sprechch&#246;re tragen nicht wirklich zur Deeskalation bei und provozieren eher. Dennoch glaube ich nicht alles, was so &#252;ber &#8220;den schwarzen Block&#8221; o.&#228;. berichtet wird, ohne zu hinterfragen. Oft genug habe ich Zeugenberichte geh&#246;rt, Videos gesehen o.&#228;., die zeigen, dass auch die Polizei manchmal provokant und eskalierend auftritt.</p>
<p>Ich habe an dem Tag auch einige vom &#8220;antikapitalistischen Block&#8221; gesehen, Selbstzweckdemonstranten, wie du richtig sagst. Komische Typen. Doch sehe ich den Kollegen in blau hier in keiner Situation, die derartige Handgreiflichkeiten erfordern. Ein freundliches &#8220;bitte, bitte&#8221; w&#228;re unangebracht gewesen und wurde ja schon ausgesprochen. Danach h&#228;tte man ihn einfachst mit 1-2 Leuten festhalten k&#246;nnen und an die entsprechende Stelle bef&#246;rdern.</p>
<p>Im &#220;brigen, nur als Info: Es gibt keine Einsatznummer einzelner Polizisten. Was die Beamten auf der Jacke tragen, erkl&#228;rt ein Kommentator von netzpolitik:</p>
<p>bevor hier missverst&#228;ndnisse aufkommen:<br />
die r&#252;ckennumer 2212 bedeutet:<br />
2. bereitschaftspolizeiabteilung (stationiert in tegel, soweit ich wei&#223;)<br />
2. hundertschaft<br />
1. zug (in berlin der beweissicherungs- und festnahmezug)<br />
2. gruppe.</p>
<p>Wie du wei&#223;t, besteht eine Gruppe aus 8-10 Leuten &#8211; von daher ist eine Identifikation ziemlich schwierig.</p>
<p>Der Vergleich zum 19. Jh. oder Zeiten noch davor halte ich f&#252;r unangebracht. Wenn in der BRD heute noch so agiert w&#252;rde, d&#252;rften wir uns nicht Rechtsstaat nennen, und es w&#252;rde zeigen, dass wir aus der Vergangenheit nicht gelernt h&#228;tten.</p>
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	<item>
		<title>Von: Agent Fishgang</title>
		<link>http://addliss.net/am-rande-der-demo-freiheit-statt-angst/2009/09/13/comment-page-1#comment-141</link>
		<dc:creator>Agent Fishgang</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 12:57:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://addliss.net/?p=858#comment-141</guid>
		<description>Ein herrliches lehrst&#252;ck zivilgesellschaftlichen engagements.

Deutlich ist zu vernehmen, dass die herrschaften im vordergrund aufgefordert werden, den stra&#223;enbereich zu r&#228;umen - ein nicht ganz abwegiger und durchaus im sinne der eigenen sicherheit stehender hinweis. Die einsatznummer des polizisten h&#228;tte sich der herr in blau sicher auch bis zum stra&#223;enrand merken k&#246;nnen und muss sich daher nicht wundern, wenn er nunmehr etwas nachdr&#252;cklicher zu einem konformen handeln bewegt wird.

Dass die vollstreckungsbeamten im weiteren verlauf ihre kompetenzen weit &#252;berschreiten, da es sich in keinem falle um eine situation handelt, die unmittelbaren zwan erfordert, kontrastiert diese szene. aber, hand aufs herz: wer glaubt, denn dass (1.) nach den erfahrungen des 01. Mai 2009 einzelne Berliner polizisten die absurde stillhaltestrategie des innensenators noch ernst nehmen (oder es &#252;berhaupt je getan haben) und (2.) f&#252;r derlei eins&#228;tze zimperliches &quot;och, bitte, bitte!&quot; als ultimative durchsetzung der ordnung etwas bringen w&#252;rde.

Im &#252;brigen scheinen mir so einige gestalten rund um die offenbar v&#246;llig &#252;berforderten herren in gr&#252;n nicht gerade wie die ausgeburt friedlichen auftretens. Dass sie mit ihren sprechch&#246;ren ein aggressionstheoretisch h&#246;chst fragw&#252;rdiges verhalten an den tag legen, setzt der ganzen sache die krone auf. Diametral zu deren inhalt erzeugen sie schlie&#223;lich nur eine umso st&#228;rkere &quot;aufladung&quot; der lage.

alles in allem: st&#246;rrische selbstzweck-demonstranten treffen auf eine nicht nur medial dilettantische polizeistrategie. Da ist der konflikt vorprogrammiert. Das herzchen mit der aua-nase kann ja versuchen, zivilrechtlich heilungskosten (eine packung hansaplast) geltend zu machen und sollte sich gegebenenfalls vergegenw&#228;rtigen, dass im 19. Jh. und fr&#252;her die menschen von der obrigkeit allein daf&#252;r, dass sie auf die stra&#223;e gegangen sind, niedergeknallt wurden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein herrliches lehrst&#252;ck zivilgesellschaftlichen engagements.</p>
<p>Deutlich ist zu vernehmen, dass die herrschaften im vordergrund aufgefordert werden, den stra&#223;enbereich zu r&#228;umen &#8211; ein nicht ganz abwegiger und durchaus im sinne der eigenen sicherheit stehender hinweis. Die einsatznummer des polizisten h&#228;tte sich der herr in blau sicher auch bis zum stra&#223;enrand merken k&#246;nnen und muss sich daher nicht wundern, wenn er nunmehr etwas nachdr&#252;cklicher zu einem konformen handeln bewegt wird.</p>
<p>Dass die vollstreckungsbeamten im weiteren verlauf ihre kompetenzen weit &#252;berschreiten, da es sich in keinem falle um eine situation handelt, die unmittelbaren zwan erfordert, kontrastiert diese szene. aber, hand aufs herz: wer glaubt, denn dass (1.) nach den erfahrungen des 01. Mai 2009 einzelne Berliner polizisten die absurde stillhaltestrategie des innensenators noch ernst nehmen (oder es &#252;berhaupt je getan haben) und (2.) f&#252;r derlei eins&#228;tze zimperliches &#8220;och, bitte, bitte!&#8221; als ultimative durchsetzung der ordnung etwas bringen w&#252;rde.</p>
<p>Im &#252;brigen scheinen mir so einige gestalten rund um die offenbar v&#246;llig &#252;berforderten herren in gr&#252;n nicht gerade wie die ausgeburt friedlichen auftretens. Dass sie mit ihren sprechch&#246;ren ein aggressionstheoretisch h&#246;chst fragw&#252;rdiges verhalten an den tag legen, setzt der ganzen sache die krone auf. Diametral zu deren inhalt erzeugen sie schlie&#223;lich nur eine umso st&#228;rkere &#8220;aufladung&#8221; der lage.</p>
<p>alles in allem: st&#246;rrische selbstzweck-demonstranten treffen auf eine nicht nur medial dilettantische polizeistrategie. Da ist der konflikt vorprogrammiert. Das herzchen mit der aua-nase kann ja versuchen, zivilrechtlich heilungskosten (eine packung hansaplast) geltend zu machen und sollte sich gegebenenfalls vergegenw&#228;rtigen, dass im 19. Jh. und fr&#252;her die menschen von der obrigkeit allein daf&#252;r, dass sie auf die stra&#223;e gegangen sind, niedergeknallt wurden.</p>
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