Der Spiegel berichtete gestern von dem wahrscheinlichen Fall, dass es Anfang 2011 zu erheblichen Problemen auf dem US-Immobilienbereich kommen könnte. Es stehen gerade im Sektor der gewerblichen Immobilien innerhalb von 3 Jahren 1,4 Billionen US-Dollar (!) an Zahlungsausfällen an, die noch nicht abgedeckt sind.
Spannend wird es zu beobachten, wie Vertreter der Politik auf solche Anzeichen reagieren werden. Momentan sprudeln bei den Banken die Gewinne ja wieder – die Citigroup hat einen Quartalsgewinn von 4,4 Milliarden Dollar (!). Doch fragt sich, wie dauerhaft das ist, denn das beruht natürlich auf den Bailout-Geldern der US-Regierung (und anderer Staaten durch Interdependenzen). Wir können nicht dauerhaft die Banken bezahlen.1
Doch, wenn die Zahlungsausfälle nicht von staatlichen Hilfen ausgeglichen werden – was passiert dann?
- abgesehen davon, dass ich gegen solche großen Bailouts bin, aber das nur am Rande. [↩]
