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What the fuck has Obama done so far?

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Oktober 24, 2012 by Addliss

Obama

Politik muss manchmal einfach einfach sein. Gerade bei der Komplexität politischer Vorgänge und der Diffusion von Nachrichten, die schon Monate her sind, muss man sich manchmal auch vereinfacht vor Augen führen, was ein Politiker eigentlich bisher geleistet hat – oder eben nicht. Gerade für die US-Amerikaner, die am 6. November ihre nächste Präsidentschaftswahl haben werden ist daher wohl die Seite What the fuck has Obama done so far? interessant. Aber auch für den geneigten Weltbürger (z.B. in meinem Falle als Europäer) ist es nicht unspannend zu erfahren, was Obama bisher in seinem Amt bewegt hat, vor allem, weil man es gar nicht schafft, so viel Aufmerksamkeit täglich darauf zu richten.

Obama

Zu den Errungenschaften der Obama-Administration gehört unter anderem, dass er als erster einen nationalen Technologie-Berater eingesetzt hat, die Kosten für auf Rezept erhaltene Medikamente um 50% gedrückt hat und 12,2 Milliarden Dollar für die Bildung von Behinderten zur Verfügung gestellt hat. Das sind schon mal drei wirklich gute Sachen, denke ich. Dazu kommt noch die simple, aber elegante Aufmachung der Website, die auch immer einen Link zum entsprechenden Gesetz oder mindestens zu einer Nachrichtenwebsite anbietet, sodass auch gesichert ist, dass keine Märchen erzählt werden.


2 comments »

  1. Akim sagt:

    Es ist zwar eher Werbung für Präsident Obama als eine sachliche Auflistung, aber ich finde die Idee super! Auch in Deutschland ist dem Normalbürger überhaupt nicht bewusst, was und wieviel Politiker beitragen. Wenn dieser Ansatz dies zum Teil beheben kann, wäre das vielleicht in einem größeren Stil wünschenswert. Die enthaltenen Verweise auf andere Internetseiten, die die Behauptungen belegen, ist besonders zu loben.

    Mich hat zum Beispiel überzeugt, dass Präsident Obama sich für mehr Transparenz der Regierung und die Förderung allgemein benachteiligter Gesellschaftsgruppen einsetzt.
    Ich habe gestern in einem Kommentar gelesen, dass Obamas überwältigende Beliebtheit in Deutschland (einige Quellen sprechen von 87% pro Obama gegenüber 5% pro Romney) durch sein Charisma und das hierzulande schlechte Image der Republikaner zu erklären sei. Dem kann ich nicht zustimmen; ich denke eher, dass die Menschen es hier zu schätzen wissen, wie Obama moderne Themen (im Gegensatz zur konventionellen republikanischen Einstellung) angeht. Das Charisma und die grundsätzlich positive Einstellung Deutschlands zu Demokraten sorgt andererseits allerdings dafür, dass grenzwertige Aktionen wie außergerichtliche Tötungsmissionen geduldet oder ignoriert werden. Man kann wiederum auch nicht davon ausgehen, dass dies von Mitt Romney anders gehandhabt würde.

    • Addliss sagt:

      Ich möchte dir unbedingt in allem beipflichten. Auch speziell in dem Punkt, dass das sicherlich keine sachliche Auflistung ist, sondern eine Werbung für Obama, die die Themen verschweigt, die negativ sein könnten. Doch ich sehe es genauso: Wenigstens gibt es eine Auflistung.

      Ich kritisiere an Obama, dass er in einigen Punkten nicht das tut, was Deutsche von ihm erwarten würden. Deutsche sind sehr viel pazifistischer, sein Krieg gegen den Terror, die Erschießung und das Verschwindenlassen von Bin Laden ohne Gerichtsprozess usw. stößt, denke ich, sehr viel mehr Leuten sauer auf als Amerikanern. Aber du hast Recht: Es wird als das kleinere Übel akzeptiert, dass er wenigstens andere Sachen gut macht. Ich möchte es aber nicht vergessen oder ignorieren. Gleichwohl muss man sagen, dass Obama nicht mir und nicht den deutschen Wählern verpflichtet ist, zumindest juristisch nicht.

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