Archive for Juni, 2009

wtf?-Suche des Tages

Addliss | 30. Juni 2009 in all | Kommentare (4)

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Wie ihr wisst, wird bei Wordpress angezeigt, mit welchen Suchbegriffen die Leute auf die eigene Seite kommen. Wenn nicht, dann wisst ihr’s jetzt. ;) Ich habe schon einige lustige Suchen gesehen, aber heute ist mir der bisher lustigste Suchbegriff untergekommen:

reaktion von domestos mit bremsflüssigkeit

Das hat natürlich mit diesem Post zu tun, wo erwähnt wird:

Eine Mixtur aus Bremsflüssigkeit und Domestos erzeugt Rauch, viel Rauch.

Das macht die Sache allerdings nicht weniger witzig. :D :lol:


Freiheit, Gleichheit, Datenschutz

Addliss | in all | Kommentare (1)

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Ich mache mir in letzter Zeit immer wieder Gedanken um Informationshandhabung, Distribution von Kultur und andere Dinge. Gerade wegen der Prozesse um PirateBay oder des Zugangserschwerungsgesetzes. Spaß macht das nicht immer. Zum einen natürlich wegen bewusster Missinformation seitens einiger Personen und Institutionen, andererseits ist es nicht einfach, eine gute Balance zwischen informationeller Selbstbestimmung und Vergütung von Künstlern oder Journalisten für ihre Arbeit zu finden. Johnny zerbricht sich zu ähnlichen Themen hier den Kopf.

Wir müssen überlegen, was wir mit der uns neu zur Verfügung stehenden Technik anfangen. Erst seit knappen 20 Jahren haben wir eine wirklich verbreitete Computerversorgung. Selbst heute gibt es noch Individuen ohne einen PC, Mac oder was auch immer ihr eigen zu nennen (was ich ganz wertfrei konstatiere). Andererseits haben sich mit Verbreitung der Computer in den späten 80ern und frühen 90ern große Fragen aufgetürmt: Wieviel Information braucht der einzelne? Wieviel Informationen muss man über sich preis geben oder wieviel davon gehören nur zur Privatsphäre bzw. sind datenschutzrechtlich relevant? Wie geht man mit einem Urheberrecht um, das nicht voraussieht, dass Information nahezu ohne physischen Aufwand jederzeit verfügbar ist? Unterscheidet das Urheberrecht der Zukunft noch zwischen Original und Kopie? Ist das möglich?

Johnny spricht davon, dass “Hacker” bzw. Internetnutzer der ersten Stunde beseelt waren von einem Geist der uneingeschränkten Freiheit von Informationen. Jeder solle jegliche Informationen unentgeltlich abrufen können. Ein Kommentator erwidert, dass es dort nicht um völlige Informationsfreiheit ginge, sondern darum, dass, wenn Informationen veröffentlicht würden, dann bitte für jeden. Es ginge also um einen Gleichheitsgedanken, um die Bekämpfung der Schichtengesellschaft, wie sie in der physischen Welt (aka Wirtschaft) existiert.

Es geht hier auch um moralische und ethische Entscheidungen bzw. Einstellungen. Johnny spricht es an, als er auf die Veröffentlichung der Ermittlungsakten eines ermordeten Geschwisterpaares bei PirateBay geht. Sollte hier die informationelle Freiheit im Vordergrund stehen (zumal die Akten in Schweden nach Verfahrensabschluss sowieso zur Verfügung stehen, laut Johnny) oder sollte man Rücksicht auf die Eltern der getöteten Kinder nehmen? Das ist nur marginal eine rechtliche Entscheidung, vielmehr eine moralische.

Dazu muss man auch noch etwas tiefer graben. Ich möchte gern die Frage in den Raum stellen, ob Informationen per se moralisch sind oder ob sie sich nicht vielmehr der Grundunterscheidung gut/böse entziehen. Moral wird von Friedrich Nietzsche ziemlich gut analysiert und frei ihm folgend, meine ich behaupten zu können, dass der Welt keine Moral zugrunde liegt, sondern dass sie von uns geschaffen wird. Wir können jedoch nicht ohne sie. Sie ist für uns ein wichtiges Instrument, um die Welt differenzieren sowie beurteilen und Handlungen ausführen zu können.

Ein wichtiger Punkt ist auch, wie die Menschen jetzt im Verhältnis zur Information stehen. Erst durch uns bekommen sie ja eine Bewertung und erst dadurch sagt der eine:

Jeder sollte Ermittlungsakten sehen können, daher ist das gut!

und der andere:

Die Menschen ist doch pietätlos, so etwas öffentlich zu zeigen!

Nun, auch wichtig ist hier, zu betrachten, wie das große, (vermeintlich) anonyme Internet in dieser Beziehung steht. Im Prinzip geht es also um eine Triade: Information – Mensch – Medium. Und Triaden haben es immer an sich, dass sie instabil sind. In dualen Beziehungen muss sich nur ein System an das andere anpassen, wenn dies sich verändert. Hier müssen das aber zwei Systeme leisten und auch noch weiterhin in Harmonie zueinander stehen. Dass das problematisch werden kann, lässt sich leicht einsehen.

Die Komponente Internet kommt jedoch nicht ohne den Menschen aus. Das Abstraktum Anonymous ist ein Phänomen, das viele als bedrohlich, andere als spannend und positiv bewerten. Das hängt auch vom eigenen Menschenbild ab, ob man den Menschen als “von Natur aus gut” (z.B. nach Jean-Jaque Rousseau) oder “von Natur aus böse” (z.B. nach Thomas Hobbes) einstuft.

Letztlich geht es hier um nicht weniger als die Herausbildung einer neuen Ethik, wenn man es konsequent betrachtet. Im “real life” hat sich eine gefestigte Ethik innerhalb von Jahrtausenden herausgebildet. Für die westliche Welt war es die jüdisch-christliche Grundlage, die zwar nicht perfekt, jedoch handhabbar war und ist. Wenn sich die Regeln jedoch ändern – und das tun sie durch und in der Virtualität ohne Frage – , können die bisherigen Regeln nicht ohne Einschränkung oder Erweiterungen gelten. Die vergangenen 20 Jahre reichten bei weitem nicht aus, ein angemessenes, für eine große Gemeinschaft zu akzeptierendes und funktionierendes System von Regeln zu entwickeln. Wie sollte das auch so schnell geschehen?

Wenn wir davon ausgehen, dass geniale Denker solche Regeln erschaffen, z.B. Immanuel Kant mit seinem kategorischen Imperativ: Eine Netzgemeinde kann innerhalb von 20 Jahren nur wenige solche Denker hervorbringen. Und die müssen sich nicht einmal zwingend mit ethischen Themen so eingehend beschäftigen. Wenn wir davon ausgehen, dass die Regeln von einer “Gemeinschaftsintelligenz” geschaffen werden – “trial & error” und viele zusammengetragene Erfahrung – reicht die Erfahrung einfach noch nicht aus. Es gab noch nicht genug Erfahrungen, da die Netzgemeinde bisher doch z.T. recht überschaubar war, auch wenn sie sich in den letzten Jahren sprunghaft entwickelt hat.

Es ist an jedem von uns, Regeln zu erstellen, oder sie sich selbst entwickeln zu lassen, indem man sich immer wieder fragt: Was ist sinnvoll? Womit kann ich leben? Womit kann der andere/die Umwelt leben? Es könnte mühsam werden, doch es lohnt sich.


Online-Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009

Addliss | 28. Juni 2009 in all | Kommentare (2)

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In den letzten Wochen hat sich in der Debatte um das Zugangserschwerungsgesetz (aka Stoppschild-Gesetz) eine gewisse Öffentlichkeit gegen CDU und SPD entwickelt, besonders im Netz, aber auch in anderen Medien. Vor allem, nachdem das Gesetz verabschiedet wurde, gab es eine sehr öffentliche SPD-Austritts-Welle. Viele argumentierten: Ich dachte bisher, dass die SPD noch für Bürgerrechte usw. einsteht, aber gerade sie hat sich jetzt sehr schlecht dargestellt. Ähnliches las ich auch grad wieder bei Spiegel Online:

Als wäre dies nicht genug, drohen nun Netzaktivisten, die Online-Kampagnen der beiden Regierungsparteien zu bekämpfen. Sie sind wütend auf die Union und vor allem auf die SPD, weil diese den Beschluss über Internetsperren gegen Kinderpornografie durchgeboxt haben – gegen alle Widerstände aus der Community und trotz einer Netz-Petition mit weit über 130.000 Unterstützern.

Nette Geschichte, und auch ich werde gern etwas gegen die beiden vermeintlichen Volksparteien beitragen, sofern es in meiner Macht steht.

Wichtiger ist mir aber folgende Passage:

Sie sind wütend auf die Union und vor allem auf die SPD [...]

Ich verstehe, dass man die SPD nun nicht mehr wählen kann, weil sie endgültig kein Rückgrat bewiesen hat. Ich verstehe die Enttäuschung und auch Wut auf die SPD. Auch die Argumentation, dass gerade die SPD sich da hätte mehr einsetzen müssen. Andererseits darf man nicht vergessen, woher die Gesetzesinitiative kommt. Die CDU ist für mich immer noch die “größere Gefahr”. Viele in der Netzgemeinde haben sie sowieso schon abgeschrieben, nehmen sie nicht mehr ernst als Gesprächspartner. Allerdings hat sie noch viel bessere Umfragewerte und zusammen mit der FDP, die momentan zulegt, könnte sie eventuell wieder eine Regierung bilden. Ist es das, was wir wollen? Ich denke, hier gilt es, weiter eine Öffentlichkeit zu schaffen, dass die CDU sachlich und argumentatorisch (nicht diffamierend) angegriffen wird. Wir müssen, wenn, dafür sorgen, dass die Menschen verstehen, welch paranoide und unsoziale Ziele diese Partei verfolgt. Gleichzeitig müssen wir auch darauf hinweisen, dass die Liberalität der FDP ebenso problematisch ist. Viele sind zu ihr abgewandert, da sie für Bürgerrechte einsteht, aber man hatte Angst vor der Linkspartei, die (scheinbar) keine marktwirtschaftlichen Ziele verfolgt. Dass das ein Trugschluss ist, erkläre ich mal an anderer Stelle.


Own production: Unfinished

Addliss | 27. Juni 2009 in all | Kommentare (0)

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As a little teaser for my forthcoming Album you will get the name giving track “Unfinished” here as prelistening and download. It’s a quite trancey tune with piano, strings, an atmospheric lead synth. The download is in 192kbps mp3 only, but the album will feature it in 320kbps. I hope, you enjoy it and give me some feedback.

[Update] Unfortunately the track is not available anymore. I took it offline. If you wish to hear it, please feel free to contact me!

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Als ein kleiner Vorgeschmack auf mein anstehendes Album, das ich hier veröffentlichen werde, gibt’s hier den titelgebenden Track “Unfinished” zum Vorhören und als Download. Es ist ein ziemlich tranciger Titel mit Klavier, Streichern und einem atmosphärischen Leadsynth. Erstmal stelle ich den Track als 192kbps-mp3 bereit, auf dem Album wird er natürlich in 320kbps sein. Ich hoffe, er gefällt euch und ihr schreibt mir eure Meinung.

[Update] Leider ist dieser Track nicht mehr verfügbar. Ich habe ihn offline genommen. Falls ihr ihn hören wollt, kontaktiert mich einfach!


EU: Blockieren und Filtern inakzeptabel

Addliss | 26. Juni 2009 in all | Kommentare (0)

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Was für ein Zynismus: Die EU-Medienkommissarin Viviane Reding kritisiert China wegen geplanter weiterer Internetfilter. Quelle: Deutschlandradio.

Das Blockieren oder Filtern bestimmter Internet-Inhalte ist für die Europäische Union völlig inakzeptabel.

Chinas Begründung für den Internetfilter ist übrigens der Jugendschutz, der Filter richte sich gegen Pornografie.

Wie kann es in der Europäischen Union so bigott zugehen? Vielleicht sollte sich Frau Reding erstmal mit den Mitgliedern der EU beschäftigen, dort wird schon fleißig gefiltert. Hab’ ich gehört. Oder so.

via [Deutschlandradio]


Quelle (scheinbar) gerettet – aber Verstand verloren

Addliss | 25. Juni 2009 in all | Kommentare (0)

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Wie so oft in den letzten Tagen bin ich mal wieder fassungslos, sprachlos. Das insolvente Versandhaus Quelle wird durch einen Massekredit (d.h. Kredit in einem Insolvenzverfahren) von rund 50 Millionen Euro unterstützt. Zusammengetragen wird die Summe vom Bund sowie von Bayern und Sachsen. Gebeten hatte Quelle um eine Staatsbürgschaft (auch im Wert von 50 Millionen Euro). Die ist aber abgelehnt worden mit folgender Begründung:

Wegen des hohen Ausfallrisikos gab es im Bürgschaftsausschuss aber Bedenken.

Helft mir bitte mal. Heißt das jetzt also, dass der Bund und die Sachverständigen Bedenken hatten, die Staatsbürgschaft wäre zu risikoreich? Und hat man, als logische Konsequenz daraus, einen Direktkredit gewährt?

Im Klartext: Hat man davor Angst gehabt, man müsse bei einem Ausfall Quelles Millionen von Euros zahlen, und hat deshalb das Geld lieber gleich zum Fenster rausgeworfen?

Die FTD schreibt, bei einer Bürgschaft wäre bei der endültigen Pleite Quelles das Geld trotzdem fällig, um Gläubiger zu zahlen. Wie es jetzt liegt, als Kreditgeber, stünde man an Platz 1 der Gläubiger. Aber weissgarnix widerlegt das:

Auf die Masse haben bevorrechtet Zugriff ALLE Massegläubiger, das sind insbesondere Mitarbeiter, Sozialversicherungsträger, Lieferanten etc hinsichtlich ALLER Verbindlichkeiten, die NACH Anmeldung der Insolvenz eingegangen werden.

Selbst der Profi weissgarnix ist mit seinem Latein am Ende, was das Ganze soll. Man wirft hier nicht nur das Geld aus dem Fenster, sondern man bindet seinen Verstand gleich an den ersten Packen Scheine.


Own production: Groove Murderer

Addliss | in all | Kommentare (0)

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Once I had the idea to make a breakbeat track with a cool bassline and a nice melody. It’s different from my usual style, but I like it. This is what resulted and I am well satisfied, though I could make some changes in the mastering. But I wanted you to hear it and, if you like, download. Feel free to spread it over the web or give it to your friends. Enjoy!

[Update] Unfortunately the track is not available anymore. I took it offline. If you wish to hear it, please feel free to contact me!

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Vor einiger Zeit hatte ich mal die Idee, einen Breakbeat-Track mit einer coolen Bassline und einer schönen Melodie zu machen. Das ist, was dabei rausgekommen ist. Ein wenig abweichend von meinem üblichen Stil, aber dennoch mag ich ihn sehr und bin zufrieden, auch wenn ich noch etwas am Mastering schrauben könnte. Kommt vielleicht nochmal. Aber erstmal wollte ich, dass ihr ihn hört und, wenn ihr ihn mögt, runterladet. Gern könnt ihr ihn auch im Netz verbreiten oder euren Freunden geben. Viel Spaß!

[Update] Leider ist dieser Track nicht mehr verfügbar. Ich habe ihn offline genommen. Falls ihr ihn hören wollt, kontaktiert mich einfach!


“Waste Of Time” – Protestsong gegen das Internetsperrengesetz

Addliss | 24. Juni 2009 in all | Kommentare (1)

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Auf einem – mal wieder viel zu langen – Streifzug durch das Internetz stieß ich soeben auf einen Post des mir bisher unbekannten Inishmore. Ihr kennt ja sicher den Protestsong “Zensursula” von Oliver Kels, den ich und viele andere einfach nur grauenhaft finden. Daher werde ich ihn hier auch nicht einbinden, soll ihn sich jeder selbst bei Kels anhören, wenn er mag. Inishmore war gleicher Meinung, daher hat er für folgenden Song neue Lyrics geschrieben:

Der Text:

[Vers 1]
Ich
Fühl’ mich schon zensiert
Dazu inkriminiert
Wegen Ursula

[Vers 2]
Ich
Hab’ mich registriert
Petitionen mitsigniert
Nur wegen Ursula

[Refrain]
Hey, Frau von der Leyen
Sperren hilft doch keinem
Du weißt,
Löschen bringt viel mehr

Leg’ das Schild zur Seite
Schnapp dir die kranke Meute
Lass’ doch
Das Netz unversehrt

[Vers 3]
Du
Hast es verklausuliert
Am Ende wird es doch kassiert
Und zwar vom BVG

[Vers 4]
Oh, Du
Hast dich bös’ verkalkuliert
Unser schönes Grundgesetz blamiert
Autsch, das tut uns weh

[Refrain]

[Break]
Schon sehr bald
Schaust du leicht gequält
Weil jeder Piraten wählt

[Unzensiertes Killer-Solo]

[Vers 5]
Wir
Werden protestier’n
Politiker kompromittier’n
Bis auch du einsiehst

[Refrain]
Hey, Frau von der Leyen
Sperren hilft doch keinem
Du weißt,
Löschen bringt viel mehr
(Löschen bringt viel mehr)
Leg’ das Schild zur Seite
Schnapp dir die kranke Meute
Lass’ doch
Das Netz unversehrt
(Das Netz unversehrt)
Oh Zensursula
(Oh Zensursula)
Oh Zensursula
Oh Zensursula

Das Lied klingt zum einen viel passender, zum anderen ist der Text etwas ernsthafter, nicht so geträllert. Er lässt auch nicht Schlagwörter außer acht (Zensursula), die zur Identifikation der Gesetzesgegner beiträgt.


CDU-Wahlprogramm: Internetzugänge von Rechtsverletzern sperren

Addliss | in all | Kommentare (0)

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Bei Nerdcore findet sich gerade ein Zitat aus einem Entwurf zum Wahlprogramm der CDU. Hier der Link zum Leak. Auch heise und die Zeit berichten darüber. Interessant ist folgende Passage:

Wir möchten nach britischem und französischem Vorbild Rechtsverletzungen effektiv unterbinden, indem die Vermittler von Internetzugängen Rechtsverletzer verwarnen und nötigenfalls ihre Zugänge sperren.

Das Three-Strikes-Modell sollte dem geneigten Nachrichten-Konsumenten bekannt sein, ansonsten wird es bei der Zeit oder auch Nerdcore noch einmal kurz erklärt. Jetzt überlegt man also, ein in Frankreich gescheitertes Gesetz in Deutschland voranzubringen. In Frankreich war es verfassungswidrig, weil es die Kommunikationsfreiheit einschränke die Beweislast umkehre. Siehe. Die Frage ist, wie man auf die Idee kommt, dass es in Deutschland nicht verfassungswidrig ist.

Man kann sagen, dass es ja noch ein Entwurf ist. Ganz so unausgereift kann dieser nicht mehr sein,  liest man bei heise doch Folgendes:

Die CDU hat für das kommende Wochenende ihren Wahlparteitag anberaumt, auf dem sie ihr “Regierungsprogramm” genanntes Wahlprogramm verabschieden will.

Ich weiß nicht mehr, was ich sagen soll. Mir schwirren bei den Nachrichten der letzten Tage so viele Gedanken durch den Kopf, das muss ich erstmal ein wenig sammeln. Passend fand ich allerdings einen Tweet vom Vogelmann gestern:

My family leaves Germany more and more. Brother and uncle plan to leave asap. And I?

via [Nerdcore] [heise] [Zeit]


Unpassende Sätze Teil 1

Addliss | 23. Juni 2009 in all | Kommentare (0)

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Einer der dümmsten Sätze, um eine Diskussion zu beginnen. Heute gehört:

Du bist Schuld, dass [insert content] nicht so ist, wie ich das will.

Diese Einführung sorgt schon für ein unglaublich gutes Gesprächsklima. :bandit: